Der Medianlohn in der Schweiz liegt 2026 bei rund CHF 6'788 pro Monat. Doch die Löhne variieren stark je nach Branche, Region und Beruf. In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Zahlen und Vergleiche, damit Sie einen klaren Überblick über die Lohnlandschaft in der Schweiz erhalten.
Wichtige Lohnzahlen auf einen Blick
- Medianlohn Schweiz 2026: ca. CHF 6'788 pro Monat (CHF 81'456 jährlich)
- Pharma- und Chemiesektor: über CHF 10'000 monatlich
- Finanzbranche: ca. CHF 9'500 monatlich
- IT-Branche: rund CHF 9'000 monatlich
- Maschinenindustrie: CHF 7'500 monatlich
- Gesundheitswesen: ca. CHF 7'000 monatlich
- Unterrichtswesen: CHF 8'500 monatlich
- Gastgewerbe: CHF 4'500 monatlich
- Detailhandel: CHF 5'000 monatlich
- Höchster Kantonlohn: Zug mit über CHF 8'000 monatlich
- Niedrigster Kantonlohn: Tessin mit ca. CHF 5'500 monatlich
- Beruf Arzt: über CHF 12'000 monatlich
- Informatiker: CHF 9'000 monatlich
- Krankenschwester: CHF 6'500 monatlich
- Serviceangestellte: CHF 4'200 monatlich
- Höchster Mindestlohn im Kanton Genf: CHF 24.32 pro Stunde
- Gender-Pay-Gap: ca. 18 % (unadjustiert)
- Steigerung Medianlohn seit 2020: ca. 6 %
- Durchschnittliche Wochenarbeitszeit: 42 Stunden
Detaillierte Lohndaten nach Branche
Der Medianlohn in der Schweiz liegt 2026 bei CHF 6'788 pro Monat. Doch je nach Branche gibt es grosse Unterschiede, die sich aus der Nachfrage, Qualifikation und wirtschaftlichen Lage ergeben. Die Pharma- und Chemiebranche zahlt mit über CHF 10'000 im Monat am besten. Das entspricht einem Jahreslohn von mindestens CHF 120'000 und zeigt eine Steigerung von rund 8 % gegenüber 2020.
Die Finanzbranche folgt mit einem Median von ca. CHF 9'500 pro Monat, was CHF 114'000 jährlich entspricht. Im Vergleich zu 2022 ist das ein Plus von 4 %. Die IT-Branche liegt mit CHF 9'000 monatlich knapp darunter, was CHF 108'000 im Jahr bedeutet. Besonders gefragt sind hier Spezialisten in den Bereichen Cybersecurity und Softwareentwicklung.
In der Maschinenindustrie verdient man durchschnittlich CHF 7'500 pro Monat, was CHF 90'000 jährlich ausmacht. Das sind rund 5 % mehr als noch vor fünf Jahren. Das Gesundheitswesen liegt mit ca. CHF 7'000 monatlich (CHF 84'000 jährlich) etwas tiefer, was sich auch in den besseren Einstiegsgehältern niederschlägt.
Lehrerinnen und Lehrer verdienen im Schnitt CHF 8'500 pro Monat, also CHF 102'000 jährlich. Das ist ein Plus von 7 % seit 2021. Im Gastgewerbe und Detailhandel sind die Löhne deutlich tiefer: CHF 4'500 und CHF 5'000 pro Monat entsprechen CHF 54'000 bzw. CHF 60'000 jährlich. Trotz leichter Lohnerhöhungen seit 2019 bleiben diese Branchen relativ niedrig bezahlt.
Löhne nach Kanton
Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind markant und hängen von der Wirtschaftskraft und Branchenstruktur ab. Zug führt mit einem Medianlohn von über CHF 8'000 pro Monat, was CHF 96'000 jährlich entspricht. Das ist etwa 18 % über dem Schweizer Durchschnitt. Genf folgt mit CHF 7'800, Zürich und Basel liegen mit je CHF 7'500 etwa gleichauf.
Bern hat einen Medianlohn von CHF 6'800, knapp unter dem nationalen Wert. Am unteren Ende stehen Tessin mit CHF 5'500 und Wallis mit CHF 5'800 monatlich, also CHF 66'000 und CHF 69'600 jährlich. Diese Kantone verzeichnen auch tendenziell geringere Lebenshaltungskosten.
Der höchste Mindestlohn wird im Kanton Genf mit CHF 24.32 pro Stunde gezahlt, gefolgt von Jura mit CHF 23.20. In anderen Kantonen wie Zürich oder Basel gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn, was die Lohnunterschiede zusätzlich erklärt. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt in den Kantonen Zug und Zürich bei rund 44 Stunden, während sie in Tessin und Wallis bei etwa 40 Stunden liegt.
Löhne nach Beruf
Auch innerhalb der Berufe gibt es starke Unterschiede. Ärzte verdienen über CHF 12'000 pro Monat, was CHF 144'000 jährlich entspricht und eine Steigerung von 10 % seit 2021 zeigt. Informatiker erhalten durchschnittlich CHF 9'000 monatlich, während Krankenschwestern auf CHF 6'500 kommen.
Serviceangestellte, die im Gastgewerbe tätig sind, verdienen im Schnitt CHF 4'200 pro Monat. Das spiegelt die Branchenunterschiede wider und zeigt, dass berufliche Spezialisierung einen grossen Einfluss auf das Einkommen hat.
Der Gender-Pay-Gap beträgt in der Schweiz unadjustiert rund 18 %, das bedeutet Frauen verdienen im Durchschnitt 18 % weniger als Männer. In einigen Branchen wie IT und Finanz ist die Lücke etwas kleiner, im Gesundheitswesen und Gastgewerbe bleibt sie grösser.
Regionale Unterschiede und Einflussfaktoren
Die regionalen Lohnunterschiede lassen sich auch durch die unterschiedliche Branchenverteilung erklären. Kantone mit vielen Unternehmen aus der Pharma-, Finanz- oder IT-Branche zahlen im Schnitt höhere Löhne. Kantone mit stärkerem Fokus auf Gastgewerbe oder Landwirtschaft liegen tiefer.
Lebenshaltungskosten sind ebenfalls ein Faktor: In Zürich, Genf und Zug sind die Mieten und Preise für Konsumgüter höher, was sich auch in den Löhnen widerspiegelt. In ländlicheren Regionen wie Wallis oder Tessin sind die Kosten niedriger, aber auch die Löhne.
Der Mindestlohn in Genf von CHF 24.32 pro Stunde ist der höchste in der Schweiz und liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt, der bei etwa CHF 20 pro Stunde liegt, wo Mindestlöhne existieren. Diese Regelung wurde 2020 eingeführt und soll soziale Mindeststandards sichern.
Lohnentwicklung und Ausblick
Seit 2020 ist der Medianlohn in der Schweiz um etwa 6 % gestiegen. Besonders stark wuchsen die Einkommen in der Pharma-, IT- und Finanzbranche. Branchen mit tieferen Löhnen, wie Gastgewerbe und Detailhandel, verzeichnen nur leichte Zuwächse von 2-3 %.
Die Arbeitszeit hat sich kaum verändert, sie liegt im Schweizer Durchschnitt bei 42 Stunden pro Woche. Flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice haben in einigen Berufen zugenommen, beeinflussen aber die Löhne bislang nur wenig.
Für die kommenden Jahre erwarten Experten eine moderate weitere Steigerung der Löhne, vor allem in den technologischen und medizinischen Bereichen. Die kantonalen Unterschiede bleiben jedoch bestehen, auch wegen der unterschiedlichen Mindestlohnregelungen und Wirtschaftsstrukturen.
Die Gender-Pay-Gap wird weiterhin Thema bleiben, da die unadjustierte Lohnlücke von 18 % auf strukturelle und gesellschaftliche Faktoren zurückzuführen ist, die nur langsam abgebaut werden.
2026 zeigt sich der Durchschnittslohn in der Schweiz als vielschichtiges Bild: Spitzenverdiener in Pharma, IT und Finanz treffen auf tiefere Löhne im Gastgewerbe und Detailhandel. Die kantonalen Unterschiede sind gross, mit Zug an der Spitze und Tessin am unteren Ende. Mindestlohnregelungen wie in Genf sorgen für zusätzliche regionale Unterschiede. Die Lohnentwicklung bleibt moderat, während der Gender-Pay-Gap von rund 18 % weiterhin eine Herausforderung darstellt.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.