Der SNB-Report 2025 dokumentiert 85 neue Beiträge zur Erforschung digitaler Vermögenswerte, doch die Schweizerische Nationalbank bleibt bei Kryptowährungen als Geldform zurückhaltend. Der Bericht listet 20 Beiträge in internen Publikationsreihen, 14 neu eingeführte SNB Economic Notes, 21 Artikel in Fachzeitschriften und 30 Working Papers, die laufende Projekte abbilden. Im Fokus der erweiterten Forschung stehen Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte und Distributed-Ledger-Technologien, gleichzeitig bleiben klassische Felder wie Zinsbildung und Konjunkturindikatoren Teil der Agenda. Die SNB betont, dass die öffentliche Zugänglichmachung der Forschung die Transparenz erhöhe und die Grundlagen für Entscheide erkläre.
Einerseits hat die SNB ihre Forschung zu Stablecoins, digitalen Vermögenswerten und Distributed-Ledger-Technologien deutlich ausgeweitet, andererseits hält sie an traditionellen Analysen zu Zinsentwicklung und Konjunkturindikatoren fest.
Publikationsumfang und Formate
Die Zahlen im Report sind konkret: 20 Beiträge erschienen in internen Publikationsreihen der SNB, zusätzlich wurden 14 neu eingeführte SNB Economic Notes publiziert. 21 Artikel fanden ihren Weg in Fachzeitschriften, und 30 Working Papers dokumentieren laufende Projekte und Fragestellungen. Diese Publikationsvielfalt zeigt, dass die SNB Forschung sowohl für den internen Gebrauch als auch für die wissenschaftliche Fachwelt bereitstellt. In den Economic Notes behandelten Beiträge reichten 2025 thematisch von Kreditvergabe und der Entwicklung des Goldpreises bis hin zu Geldfragen und digitalen Vermögenswerten.
Die SNB schreibt dazu, dass die öffentliche Zugänglichmachung der Forschung die Transparenz erhöhe und die Grundlagen für Entscheide erkläre. Die Nationalbank betont damit ausdrücklich die Anbindung wissenschaftlicher Arbeit an die Praxis der Geld- und Finanzmarktpolitik.
Inhalte: Marktinfrastruktur, Regulierungsfragen, Pilotprojekte
Der Report liefert konkrete Analysen, die Marktinfrastruktur und Regulierungsfragen berühren. SNB-Forschende publizierten Arbeitspapiere zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte und zogen Lehren aus dem institutionellen Devisenhandel, um Überlegungen für digitale Märkte abzuleiten. Weiterhin wurden Studien zur Abwicklung von Repurchase Agreements auf Blockchain-Infrastrukturen erstellt, ebenso Untersuchungen zu grenzüberschreitenden Zahlungssystemen auf Basis verteilter Netzwerke. In allen diesen Arbeiten stehen Sicherheit, Compliance und Effizienz im Vordergrund.
Die SNB berichtet auch über experimentelle Erkenntnisse aus Pilotprojekten zur DLT-Nutzung im institutionellen Bereich. Diese Pilotprojekte lieferten praktikable Ansätze zur Abwicklung und zur Lösung von Compliance-Fragen.
Solche experimentellen Befunde sind für Aufsicht, Wissenschaft und Marktteilnehmer relevant, weil sie zeigen, welche technischen und prozessualen Hürden bei einer Integration von DLT in bestehende Marktinfrastrukturen zu erwarten sind und wie sich diese konkret adressieren lassen.
Parallel zur Forschungstätigkeit war die SNB entweder Veranstalterin oder Mitwirkende bei Fachveranstaltungen. Eine im Bericht zitierte Konferenzreihe widmete sich der Frage, wie Stablecoins zwischen traditionellen Finanzmärkten und Blockchain-basierten Systemen vermittelnd wirken können. Seminare, Forschungsaufenthalte und Konferenzen erweitern laut Bericht den Austausch zwischen Nationalbank, Wissenschaft und Fachkreisen und verstärken damit die Anschlussfähigkeit der Analysen an die Praxis.
Für Anwender der Forschung bedeutet das konkret, dass neue Methoden und Indikatoren auf Schweizer Daten nun verfügbar sind. Der Bericht erwähnt die Entwicklung neuer Konjunkturindikatoren und die Anwendung modifizierter Methodiken in mehreren Arbeiten. Aber die publizierten Working Papers und Economic Notes liefern quantitative Analysen, die sowohl für die wissenschaftliche Debatte als auch für Aufsicht und Marktteilnehmer als Bewertungsgrundlage für Risiken und die Gestaltung von Marktinfrastrukturen dienen können.
Gleichzeitig macht der Bericht klar, was er nicht ist: Er enthält keine Hinweise auf eine veränderte Preispolitik, und es werden keine kommerziellen Produkte genannt. Die Veröffentlichung ist als wissenschaftliche Bestandsaufnahme und Arbeitsgrundlage für Politik und Praxis gedacht und wurde 2025 auf der Website der Schweizerischen Nationalbank publiziert.
Die SNB wertet digitale Vermögenswerte nicht mehr als rein nisches Phänomen. Vielmehr behandelt sie dieses Feld als eigenständigen Forschungsbereich mit Relevanz für die Finanzmarktpolitik der Schweiz. Die Arbeitspapiere und Notes bilden deshalb nicht nur theoretische Überlegungen ab, sondern auch anwendungsnahe Erkenntnisse, die Regulierung, Infrastrukturplanung und Marktrisiken adressieren.
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Die SNB institutionalisiert damit diesen Forschungsschwerpunkt; aus den 85 Publikationen leiten sich keine unmittelbaren Änderungen der Geldpolitik ab.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.