Der Emmentaler Akira Schmid zog diesen Sommer von Las Vegas zu den Florida Panthers und erzählt, wie Klima, Strand, seine Frau und die Unterstützung des Klubs ihm beim Neustart helfen.
Neustart in Florida: Strand, Meer und ein neues Zuhause
Der Wechsel zu den Florida Panthers ist für Akira Schmid ein persönlicher Neuanfang: Er schätzt das Klima, die Nähe zum Strand und die Unterstützung des Klubs beim Einleben. Der 26-jährige Emmentaler sagt, er habe sich in Florida «bestens angekommen» gefühlt und geniesse mit seiner Frau die neue Umgebung und das feuchtere Klima, das sich deutlich vom Westen der USA unterscheide.
Der Umzug sei zwar stressig gewesen, sagt Schmid, doch der Klub habe ihn bei der Wohnungssuche unterstützt und er habe anfangs viel Zeit mit Teamkollegen verbracht. Zurzeit sei man gemeinsam auf einem Road-Trip, um sich besser kennenzulernen und das Teamgefüge zu stärken.
Dieses Jahr blieb Schmid nicht im Emmental; die gewohnte Sommer-Eistrainings-Routine in Langnau sei ausgefallen, sagt er, betont aber, dass ihn weiterhin viel mit den SCL Tigers verbinde. Schmid hat bis heute 83 NHL-Einsätze in der Regular Season sowie 10 Playoff-Matches bestritten; er ist 26 Jahre alt, 1,95 m gross und einigte sich nach dem Sommer-Trade auf einen Zweijahresvertrag bei Florida.
Warum Schmid sich bei den Panthers so wohlfühlt
Schmid lobt den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und des Staffs und beschreibt das Klima im Klub als das engste, das er in seiner Karriere erlebt habe. «Nicht nur wir Spieler verkörpern dieses Gefühl, sondern der ganze Staff. Ich bin hier wirklich beim besten Team in meiner Karriere – mit Strand und Meer, das passt», sagt er und bezeichnet das ausdrücklich als persönliche Einschätzung.
Für ihn wirkt das Team «komplett locker», alle seien «topfit und bester Laune» und die Vorfreude auf die Saison spüre man deutlich. Schmid wiederholt, dass Spieler und Betreuer sehr eng zusammenstünden; dieses Gefühl helfe ihm beim Neustart und beim Einfinden in Florida.
Rolle im Tor und sportlicher Anspruch
Intern sei keine feste Nummer 1 und 2 festgelegt worden, sagt Schmid, die Einsätze würden zu Beginn aufgeteilt. Die Verantwortlichen hätten kommuniziert, die Hierarchie könne je nach Spielplan nur für einige Wochen bestehen oder vorläufig für die Hälfte der Saison gelten.
Für Schmid geht es darum, sich die Nummer-1-Position zu erkämpfen; sportlich bedeutet der Wechsel eine neue Chance, sich in einem für ihn «sehr starken» Team durchzusetzen. In der laufenden Saison durfte er bisher einmal aktiv ran – bei einem 3:4 nach Verlängerung in San Jose – und zeigte sich mit seinem Einsatz zufrieden, nach einem weiteren Spiel blieb er aber wieder auf der Bank; in der Partie in Anaheim sass er erneut auf der Ersatzbank, während Jacob Markström 18 Schüsse abwehrte.
Schmid beschreibt seinen Stil als ruhiger im Vergleich zu Markström und sagt zugleich, von dessen Spiel viel lernen zu können. Eine feste Favoritenrolle für einen der beiden Goalies wurde bisher nicht angekündigt; wie oft Schmid eingesetzt wird, dürfte sich in den nächsten Wochen zeigen.
Vergangenheit bei Vegas und Blick auf die Saison
Schmid spricht offen über die schwierigen letzten Monate in Las Vegas und wie sich die Situation für ihn veränderte: Zunächst habe er sich die Nummer-2-Rolle erkämpft, anschliessend führten Verpflichtungen wie jene von Carter Hart und ein Trainerwechsel unter John Tortorella zu deutlich weniger Einsätzen. Das habe sich «wie ein Tritt in den Magen» angefühlt, und in den Playoffs blieb er unberücksichtigt – schwerer noch, weil er die Heim-WM in der Schweiz nur per VPN verfolgen konnte.
Für die neue Saison in Florida beschreibt Schmid ein Team, das nach einer verletzungsgeprägten Spielzeit wieder gesund und motiviert wirke; das erklärte Saisonziel bleibe der Stanley Cup. Im Trainingscamp habe man die kollektive Ausrichtung auf Playoff-Auftritte thematisiert, und persönlich hofft Schmid, sich sportlich durchzusetzen und mehr Einsätze zu erhalten.
Langfristig will er beim Klub und in der Nationalmannschaft eine grössere Rolle spielen; er nennt Leonardo Genoni weiterhin als die derzeitige Nummer 1 in der Schweiz und sagt, er wolle sich weiter aufdrängen und «definitiv dabei sein, wenn wir dieses Gold dereinst gewinnen». Zu beobachten bleibt, wie oft Schmid eingesetzt wird und ob er sich in Florida als Stammgoalie etablieren kann.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.