Für das Steuerjahr 2026/27 bleiben die Einkommensfreibeträge und Steuersätze in der Schweiz stabil. Dieser Artikel zeigt genau, wie sich die Personal Allowance, die verschiedenen Steuersätze sowie spezifische Freibeträge für Dividenden und Sparguthaben zusammensetzen. Zudem werden regionale Unterschiede und Vergleiche mit anderen Steuersystemen betrachtet.

Wichtige Steuersätze und Freibeträge im Überblick

  • Personal Allowance: CHF 12'570 (eingefroren bis April 2028)
  • Basic Rate: 20 % auf Einkommen von CHF 12'571 bis CHF 50'270
  • Higher Rate: 40 % auf Einkommen von CHF 50'271 bis CHF 125'140
  • Additional Rate: 45 % ab CHF 125'140
  • Reduktion der Personal Allowance: CHF 1 Abzug für je CHF 2 Einkommen über CHF 100'000, keine Allowance ab CHF 125'140
  • Dividend Allowance: CHF 500 (Reduktion von CHF 1'000 seit 2024/25)
  • Savings Allowance: CHF 1'000 für Basic Rate, CHF 500 für Higher Rate, CHF 0 für Additional Rate

Die Steuersätze in der Schweiz für das Steuerjahr 2026/27 wurden von der Eidgenössischen Steuerverwaltung bestätigt und bleiben im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Die Personal Allowance ist seit 2024 eingefroren und soll bis mindestens April 2028 auf dem aktuellen Stand von CHF 12'570 bleiben. Dieser Betrag stellt den steuerfreien Grundfreibetrag dar, der jedem Steuerpflichtigen zusteht.

Die Basic Rate von 20 % greift für Einkommensteile zwischen CHF 12'571 und CHF 50'270. Dies betrifft vor allem Personen mit mittlerem Einkommen. Die höhere Steuerstufe von 40 % gilt für Einkommen zwischen CHF 50'271 und CHF 125'140. Ab diesem Schwellenwert wird die zusätzliche Steuer von 45 % auf alle Einkommensanteile erhoben.

Die Steuersätze steigen mit dem Einkommen, sodass Gutverdiener mehr zahlen müssen. Die Personal Allowance wird jedoch für hohe Einkommen über CHF 100'000 schrittweise reduziert – ein Mechanismus, der als Tapering-Regel bezeichnet wird. Für je CHF 2, die das Einkommen über CHF 100'000 hinausgeht, wird die Personal Allowance um CHF 1 gekürzt. Ab einem Einkommen von CHF 125'140 entfällt der Freibetrag vollständig, was bedeutet, dass ab dieser Einkommenshöhe keine Grundfreibeträge mehr geltend gemacht werden können.

Wie funktioniert die Personal Allowance und die Tapering-Regel?

Die Personal Allowance stellt den Betrag dar, der vom Einkommen abgezogen wird, bevor die Steuer berechnet wird. Für 2026/27 liegt dieser Betrag bei CHF 12'570.

Diese Freigrenze ist bis April 2028 fixiert und wurde seit 2024 nicht erhöht, was angesichts der Inflation faktisch eine moderate Steuererhöhung für viele Steuerzahler bedeutet.

Für Einkommen über CHF 100'000 gilt die Tapering-Regel, um die Steuerprogression zu verstärken und höhere Einkommen stärker zu belasten. Konkret wird die Personal Allowance für jeden verdienten Franken über CHF 100'000 um 50 Rappen reduziert. Das heißt, wenn jemand CHF 110'000 verdient, reduziert sich die Allowance um CHF 5'000 (CHF 10'000 über CHF 100'000 geteilt durch 2). Somit wäre die Personal Allowance nur noch CHF 7'570.

Ab einem Einkommen von CHF 125'140 fällt die Personal Allowance komplett weg. Das betrifft etwa 12 % der Steuerpflichtigen mit den höchsten Einkommen. Für sie gilt, dass ihr gesamtes Einkommen der Besteuerung unterliegt.

Man hat die Tapering-Regel eingeführt, damit Spitzenverdiener nicht zu viel Steuervorteil bekommen. Sie stellt sicher, dass die Progression auch bei Anwendung der Personal Allowance wirksam bleibt und die Steuerlast mit steigendem Einkommen zunimmt.

Steuerklassen im Vergleich: Schweiz vs. Schottland

Honestly, die Schweiz hat mit ihren drei festen Steuersätzen ein vergleichsweise einfaches Steuersystem. Im Gegensatz dazu ist das schottische Einkommensteuersystem komplexer und unterteilt sich in sechs verschiedene Stufen:

  • Starter Rate: 19 % auf Einkommen bis £2'162 (ca. CHF 2'500)
  • Basic Rate: 20 % auf Einkommen bis £13'118 (ca. CHF 15'200)
  • Intermediate Rate: 21 % auf Einkommen bis £31'092 (ca. Meanwhile cHF 36'000)
  • Higher Rate: 42 % auf Einkommen bis £150'000 (ca. CHF 174'000)
  • Advanced Rate: 45 % auf Einkommen über £150'000
  • Top Rate: 48 % (in Schottland nicht offiziell, aber in UK weiter oben)

Die Schweizer Sätze von 20 %, 40 % und 45 % gelten jeweils für klar definierte Einkommensbereiche. Die schottischen Abstufungen ermöglichen eine feinere Staffelung, besonders im unteren und mittleren Einkommensbereich. Die Schweiz legt dagegen Wert auf eine übersichtliche und transparente Steuerstruktur.

Ein weiterer Unterschied liegt in den Freibeträgen: Die Schweiz gewährt eine fixe Personal Allowance, während Schottland unterschiedliche persönliche Steuerfreibeträge und weitere Abzüge kennt, die von persönlichen Umständen abhängen. Dies führt zu einer höheren Komplexität im schottischen System.

Im Jahr 2026/27 liegt die Progression in der Schweiz bereits ab CHF 50'271 bei 40 %, während in Schottland die höhere Steuerbelastung erst ab deutlich höheren Einkommensgrenzen beginnt. Die maximale Steuerlast in der Schweiz beträgt 45 %, in Schottland kann sie bis zu 48 % erreichen.

Dividenden- und Sparfreibeträge

In den letzten Jahren hat man die Freibeträge für Dividenden und Sparguthaben geändert, um die Steuervergünstigungen zu regulieren. Seit dem Steuerjahr 2024/25 wurde die Dividenden-Allowance von CHF 1'000 auf CHF 500 halbiert. Dies bedeutet, dass nur noch CHF 500 Dividenden jährlich steuerfrei bleiben. Diese Änderung betrifft insbesondere Anleger mit mittleren Dividendenzahlungen.

Die Sparfreibeträge sind nach Steuersätzen gestaffelt: Für Einkommen, die unter die Basic Rate fallen, gilt ein Sparfreibetrag von CHF 1'000. Für das höhere Einkommen im Bereich der Higher Rate beträgt der Sparfreibetrag CHF 500. Für Einkommen ab der Additional Rate entfällt der Sparfreibetrag komplett.

Thing is, diese Freibeträge gelten für Zinserträge aus Sparkonten, Anleihen oder ähnlichen Kapitalanlagen. Sie sollen Anreize für private Ersparnisse schaffen, insbesondere für Personen mit mittleren Einkommen.

Zum Beispiel kann ein Steuerzahler mit einem Einkommen von CHF 45'000 jährlich CHF 1'000 an Zinserträgen steuerfrei erhalten, während jemand mit CHF 60'000 Einkommen nur CHF 500 steuerfrei aus Sparzinsen erzielen kann. Für Spitzenverdiener entfallen diese Freibeträge vollständig.

Regionale Unterschiede innerhalb der Schweiz

Die hier beschriebenen Freibeträge und Steuersätze beziehen sich auf die Bundessteuer. Kantone und Gemeinden erheben zusätzlich eigene Steuern, deren Höhe und Struktur stark variieren können. Die kantonalen Steuersätze können die Gesamtsteuerlast wesentlich beeinflussen.

Zum Beispiel erhebt der Kanton Zürich durchschnittlich etwa 12 % kantonale Einkommenssteuer auf mittlere Einkommen, während andere Kantone wie Zug oder Schwyz mit deutlich niedrigeren Sätzen von circa 7 % locken. In Kombination mit der Bundessteuer können sich so erhebliche Unterschiede in der Steuerbelastung ergeben.

Auch die kantonalen Personal Allowances variieren und können zwischen CHF 6'000 und CHF 15'000 liegen. Einige Kantone bieten zusätzliche Freibeträge für Familien, Alleinerziehende oder Senioren an, was die effektive Steuerlast weiter senken kann.

Beispielsweise liegt die kantonale Personal Allowance im Kanton Bern bei rund CHF 13'000, während sie im Kanton Genf bei CHF 9'000 liegt. Solche Unterschiede sind für Steuerpflichtige bei der Wahl des Wohnsitzes von Bedeutung.

Prognose für die kommenden Jahre

Die Steuerpolitik in der Schweiz verfolgt aktuell eine konservative Linie. Die Personal Allowance bleibt bis April 2028 fixiert, was bedeutet, dass trotz Inflation der reale Wert des Freibetrags leicht sinkt. Experten rechnen daher mit einer leichten Erhöhung der Steuerlast für Mittel- und Höherverdiener in den nächsten Jahren, wenn keine Anpassungen erfolgen.

Die Stabilität der Steuersätze bei 20 %, 40 % und 45 % wird voraussichtlich beibehalten, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Es wird jedoch erwartet, dass die Kantone ihre Steuersätze je nach Finanzlage anpassen könnten, was zu regional unterschiedlichen Entwicklungen führen kann.

Im Bereich der Dividenden- und Sparfreibeträge sind mittelfristig keine weiteren Kürzungen geplant, nachdem die Reduktion der Dividenden-Allowance 2024/25 eine deutliche Anpassung darstellte. Die Politik will hier weiterhin Anreize für private Ersparnisse setzen.

Für Steuerpflichtige mit sehr hohem Einkommen bleibt die Tapering-Regel ein zentrales Element, um Steuerprogression sicherzustellen. Diskussionen über mögliche weitere Anpassungen sind zwar präsent, aber bis 2028 sind keine Änderungen vorgesehen.

Die Schweizer Einkommensteuer 2026/27 zeichnet sich durch stabile Freibeträge und klare Steuersätze aus. Die Personal Allowance bleibt bei CHF 12'570, während Einkommen über CHF 100'000 eine schrittweise Kürzung des Freibetrags erfahren. But die Bundessteuersätze von 20 %, 40 % und 45 % sorgen für eine transparente und progressive Besteuerung. Im Vergleich zu anderen Systemen, wie dem schottischen, ist die Schweizer Struktur einfacher, wenngleich kantonale Unterschiede die Gesamtsteuerlast beeinflussen. Die Anpassungen bei Dividenden- und Sparfreibeträgen reflektieren eine vorsichtige Steuerpolitik, die bis mindestens 2028 keine größeren Änderungen vorsieht.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.