Im Jahr 2026 nutzen viele Schweizer Branchen Künstliche Intelligenz (KI). Von der Pharmaforschung über die Finanzwelt bis hin zur Industrie und dem Handel setzen Unternehmen KI gezielt ein. Doch wie genau sieht der Einsatz in den verschiedenen Sektoren aus? Und welche Rolle spielen KMU und die öffentliche Verwaltung? Wir schauen uns den Stand der Dinge, aktuelle Entwicklungen und die Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft an.

Der aktuelle Stand der KI in der Schweiz

In der Schweiz sehen immer mehr Menschen KI als Werkzeug, das Arbeitsabläufe verbessert und neue Chancen schafft. Obwohl grosse Konzerne vorangehen, zeigt sich die KI-Adaption auch bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die 99,7 % der Schweizer Wirtschaft ausmachen. Allerdings ist das Tempo hier langsamer, oft wegen fehlender Ressourcen oder Fachwissen.

Die Bundesverwaltung erforscht den Einsatz von KI, um Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten. Dabei zeigen sich kantonale Unterschiede, die auf regionale Prioritäten und digitale Infrastruktur zurückzuführen sind.

Wichtige Entwicklungen in den Branchen

Pharma: In Basel sind Novartis und Roche führend bei KI-gestützter Wirkstoffforschung. KI hilft, neue Moleküle schneller zu identifizieren und klinische Studien effizienter zu gestalten. 2026 investieren beide Unternehmen weiterhin stark in KI-Lösungen, um die Forschung zu beschleunigen und Kosten zu senken.

Finanzindustrie: UBS, Zürcher Kantonalbank (ZKB) und Swiss Re nutzen KI insbesondere im Risikomanagement und in der automatisierten Kundenberatung. Swiss Re setzt KI ein, um Risiken in der Rückversicherung besser zu bewerten.

Die Banken arbeiten auch an KI-gestützten Compliance-Lösungen, um regulatorische Anforderungen kosteneffizient zu erfüllen.

Industrie: ABB in Zürich ist ein Vorreiter bei Industrierobotik mit KI-Komponenten. Die Firma integriert KI, um Maschinen autonomer und effizienter zu machen. Bühler nutzt KI für die Optimierung von Lebensmittelverarbeitungsprozessen, während Stadler Rail KI zur Verbesserung der Bahntechnik und Wartung einsetzt.

Uhrenindustrie: Auch traditionelle Branchen wie Swatch und Rolex integrieren KI vorrangig in Qualitätssicherung und Lieferkettenmanagement. KI hilft, Produktionsfehler frühzeitig zu erkennen und Lagerbestände besser zu planen, was bei Luxusuhren essenziell ist.

Handel: Migros und Coop, die den Schweizer Handel dominieren, setzen KI für personalisierte Kundenangebote und zur Optimierung der Logistik ein. KI analysiert Kaufverhalten und hilft, Lieferketten effizienter zu gestalten, gerade in Zeiten von globalen Störungen.

Tourismus: Swiss Tourism nutzt KI, um personalisierte Reiseempfehlungen zu geben. Bergbahnen arbeiten mit KI, um Menschenströme besser zu lenken und Wartezeiten zu reduzieren, was den Gästen mehr Komfort bringt.

Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft

KI verändert Arbeitsplätze, indem Routineaufgaben automatisiert werden. Das schafft Freiräume für kreative und komplexe Tätigkeiten. Doch das erfordert auch neue Kompetenzen. KI-Trainer wie Sergii Kolomiichuk unterstützen KMU darin, Mitarbeitende fit für die KI-Nutzung zu machen und Ängste abzubauen.

Schulungsplattformen wie certready.eu bieten zertifizierte Kurse an, die Mitarbeitenden in nur 60 Minuten praxisnahes Wissen vermitteln. Das ist wichtig, um die EU-KI-Verordnung (AI Act) einzuhalten und gleichzeitig die Effizienz zu steigern.

Allerdings zeigen Studien, dass der Wissenstransfer nicht überall gleich gut gelingt. Die Bereitschaft zur Weiterbildung unterscheidet sich je nach Branche und Unternehmensgrösse. Gerade KMU sind hier gefordert, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Expertenmeinungen und Herausforderungen

Martin Seiler von der Deutschen Bahn betont, dass Weiterbildung für alle Angestellten zentral bleibt, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Steffen Brodowski aus der Pflege sieht KI als Entlastung, nicht als Ersatz für menschliche Pflegekräfte, was auch in der Schweiz diskutiert wird.

Carsten Schweneker von der Ebero AG hebt die Bedeutung der Anpassungsfähigkeit der Mitarbeitenden hervor. Judith Wiese von Siemens sieht in KI eine Chance, Arbeitsprozesse zu optimieren, fordert aber kontinuierliches Lernen.

Lukas Treichl von Freshfields betont, dass KI den Anwalt nicht ersetzt, sondern unterstützt – ein Ansatz, der auch in Schweizer Kanzleien Einzug hält. Thomas Ogilvie von DHL sieht die alternde Belegschaft als Chance, junge Talente mit KI-Kompetenzen zu fördern.

Was bringt die Zukunft?

Obwohl KI 2026 in der Schweiz weit verbreitet ist, gibt es noch viel ungenutztes Potenzial. Die Bundesverwaltung plant, den Einsatz weiter auszubauen und mit digitalen Pilotprojekten kantonale Unterschiede zu überbrücken.

KMU stehen im Fokus, da sie das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bilden. Dank zertifizierten Schulungen können sie KI zunehmend rechtssicher und effizient einsetzen. Die Unternehmen müssen aber weiterhin in Weiterbildung investieren, um die Mitarbeitenden mitzunehmen.

KI steigert die Wettbewerbsfähigkeit, weil sie Innovationen antreibt und Abläufe schneller macht. Doch der Erfolg hängt von der Akzeptanz der Mitarbeitenden und der gezielten Förderung von Kompetenzen ab. 2026 bleibt KI damit eine dynamische Herausforderung und Chance für die Schweizer Wirtschaft.

In der Schweiz zeigt sich 2026, wie vielfältig KI eingesetzt wird: von der Pharmaforschung in Basel bis zur Automatisierung in der Industrie und der personalisierten Kundenbetreuung im Handel. Während Grossunternehmen vorangehen, wächst der Bedarf an Kompetenzen und Akzeptanz auch bei KMU und der Verwaltung. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie sich KI weiter in den Alltag der Schweizer Unternehmen und Behörden integriert – mit viel Potenzial, aber auch mit der Notwendigkeit, Mitarbeitende gut zu begleiten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.