Relay‑Angriffe auf digitale Autoschlüssel sollen mit BMWs Digital Key Plus deutlich seltener werden – die neue UWB‑Ortung debütiert im BMW iX. Die Funktion nutzt Apples U1‑Chip sowie UWB‑fähige Android‑Geräte, ist in der Digital‑Key‑Spezifikation 3.0 des Car Connectivity Consortium abgestimmt und erhöht die Positionsgenauigkeit; für ältere Fahrzeuge ist meist eine Hardware‑Nachrüstung nötig.

Was BMW am Digital Key ändert

BMW bezeichnet die neue Stufe seines Smartphone‑Schlüssels als Digital Key Plus. Die Software erlaubt Türenöffnung und Motorstart, ohne das Telefon aus der Tasche zu nehmen. Neu ist die Nutzung von Ultra‑Wideband (UWB), die eine deutlich genauere Positionsbestimmung des Smartphones relativ zum Fahrzeug ermöglicht.

Der Digital Key Plus erscheint zunächst im BMW iX. BMW hat die Funktion in Kooperation mit Apple entwickelt; für ältere Fahrzeuge ist ein passender Empfänger‑Chip nötig.

Wie UWB funktioniert und was es anders macht

  • UWB ist eine Nahbereichsfunktechnik mit hoher Bandbreite, die Laufzeiten von Funksignalen sehr präzise misst.
  • Damit lässt sich der Abstand zwischen Sender und Empfänger genauer bestimmen als mit Bluetooth oder NFC.
  • Im Digital‑Key‑Fall erkennt das Fahrzeug nicht nur die Anwesenheit eines autorisierten Geräts, sondern ungefähr dessen Position (z. B. Fahrertür, hinten links, Hosentasche) und reagiert kontextgerecht.
  • BMW hebt hervor, dass die höhere Ortungsgenauigkeit das Risiko von Relay‑Angriffen deutlich reduziert, weil Signale nicht mehr leicht über große Distanzen verlängert werden können.

Technische Übergänge: NFC, Bluetooth, GSMA und TSM bleiben relevant

UWB ergänzt bestehende Technologien und ersetzt sie nicht vollständig. Wichtige Punkte:

  • NFC bleibt als Fallback für ältere Telefone oder Situationen ohne UWB‑Support erhalten.
  • Bluetooth und die bisherigen GSMA/TSM‑Prozesse für SIM‑basierte Identitäten bleiben Bestandteil des Digital‑Key‑Ökosystems.
  • UWB liefert ein Upgrade in Genauigkeit und Kontextsensitivität, ohne die bisherigen Verfahren sofort obsolet zu machen.

Wer mitspielt: Apple, Google, Automobilhersteller und das CCC

Die Integration von UWB in die Digital‑Key‑Spezifikation ist das Ergebnis gemeinsamer Arbeit von OEMs und Elektronikfirmen:

  • Apple stellt mit dem U1‑Chip UWB‑Funktionen in iPhones bereit.
  • Google arbeitet an Integration und hat UWB‑Support für Pixel‑Geräte angekündigt.
  • Das Car Connectivity Consortium (CCC) koordiniert die Spezifikation; Version 3.0 des Digital Key wurde zur Unterstützung von UWB abgestimmt. Zu den CCC‑Mitgliedern zählen zahlreiche Auto‑ und Elektronikhersteller.

Unterstützte Geräte und Verbreitung

Digital Key Plus erfordert UWB‑fähige Smartphones. Auf iPhone‑Seite ist der U1‑Chip der Treiber; bei Android sind nur Geräte mit passender UWB‑Hardware und Softwareintegration kompatibel.

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Der Digital Key Plus mit UWB debütiert im BMW iX; NFC und Bluetooth bleiben als Fallbacks, für ältere Modelle ist häufig eine Hardware‑Nachrüstung erforderlich.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.