Die rundenbasierte Serie Heroes of Might and Magic feiert 30 Jahre Gameplay-Tradition mit einem Neuanfang. Entwickler Unfrozen bietet Heroes of Might and Magic Olden Era aktuell als Early-Access-Version an. Die Demo enthält das erste Einzelspieler-Kapitel, Zufallskarten und bereits alle sechs Fraktionen. Optisch setzt das Spiel auf einen lesbaren Retro-Stil statt auf Effekthascherei, die Mechanik orientiert sich am dritten Teil der Reihe.
Altes Prinzip, neues Paket
Heroes of Might and Magic Olden Era zielt klar auf Fans klassischer Rundentaktik. Das Spiel knüpft an die Wurzeln der Reihe an. Die Entwickler haben die Spielmechanik des dritten Teils als Vorbild genommen. Spieler steuern einen Helden über eine Karte. Sie erkunden Gebiete, sammeln Ausrüstung und rekrutieren Truppen.
Die Handlung ist bisher knapp gehalten. Unfrozen führt einen Kontinent ein, auf dem verschiedene Verbündete auf den Spieler warten. Gegnerisch tritt eine mächtige Kraft auf, genannt "The Hive". Die bisherige Kampagne liefert einen ersten Eindruck, belässt es aber bei einer traditionellen Gut-gegen-Böse-Erzählung. Wer auf dramatische Storywendungen hofft, muss auf spätere Kapitel warten.
Spielablauf und Map-Design
Die Welt funktioniert ähnlich wie in 4X-Titeln. In Runden erkundet der Spieler die Karte. Auf Feldern finden sich Tempel, Monster und Ressourcen. Manchmal blockieren Gegner den Weg. Dann muss man erst kämpfen, bevor man einen Ort untersuchen kann.
Die Karte ist in übersichtliche Bereiche gegliedert. Spieler sehen meist klar, welche Gegner anrücken oder welche Belohnung an einem Ort liegt. Das erlaubt taktische Entscheidungen: Erst aufleveln, dann angreifen, oder sofort kämpfen. Zusätzliche Helden und Armeetypen erweitern strategische Optionen im Verlauf einer Partie.
Kampfmechanik: Hexfelder und Zauber
Die Gefechte laufen rundenbasiert ab. Sie nutzen ein Feldraster aus Hexagonen. Armeen werden vor dem Kampf positioniert. Nahkämpfer stürmen vor, Fernkämpfer bleiben zurück und greifen aus der Distanz an.
Einige Einheiten nutzen magische Fähigkeiten.
Helden lernen Zauber, die Truppen heilen, Gegner schwächen oder direkt Schaden anrichten. Die Gefechte sind bewusst klassisch gestaltet. Es gibt keine spektakulären visuellen Effekte. Stattdessen steht Übersichtlichkeit im Vordergrund. Fans, die taktische Tiefe über Grafikglanz stellen, werden das schätzen.
Fraktionen, Inhalte und Early Access
Bereits zum Start der Early-Access-Phase sind sechs unterschiedliche Fraktionen spielbar. Jede Fraktion bringt eigene Gebäude und Spezialfähigkeiten mit. Das erhöht die Varianz bei Kartenzugängen und Kampftaktiken. Spieler können Einzelspielerkampagnenlevel oder Zufallskarten wählen.
Zufallskarten bieten sowohl Solo- als auch Mehrspielerpartien. Damit testet Unfrozen die Balance zwischen Fraktionen und die Wiederspielbarkeit. Die Early-Access-Version liefert damit schon jetzt eine breite Basis an Inhalten, die später ausgebaut werden kann.
Visuell sucht Olden Era keine Blockbuster-Optik. Entwickler und Community setzten stattdessen auf einen ausdrucksstarken Artstyle. Der Stil soll lesbar sein und Nostalgie auslösen. Das Spiel verzichtet auf übertriebene Kampfanimationen. Dafür wird Wert auf klare Symbolik gelegt.
Unfrozen hat Community-Feedback aktiv eingebunden. Das zeigt sich am Art-Design und an Anpassungen der Spielmechanik. Solche Iterationen sind bei Early Access üblich. Sie geben Spielern Einfluss auf die Entwicklung. Gleichzeitig verlangt das Modell Geduld von jenen, die auf fertige Features warten.
Olden Era richtet sich an Spieler, die klassische Rundentaktik mögen. Die Zielgruppe kennt oft ältere Teile der Reihe. Sie schätzt strategische Tiefe und Übersichtlichkeit. Neuankömmlinge finden ein zugängliches Einstiegskonzept. Die Mechaniken sind simpel, aber taktisch vielschichtig.
Multiplayer-Partien und Zufallskarten erhöhen den Langzeitwert. Wer kompetitive Matches sucht, kann sich gegen andere Spieler messen. Wer eher auf Story steht, findet derzeit nur einen Einstiegspunkt. Unfrozen hat bisher nur das erste Kapitel der Einzelspieler-Kampagne implementiert.
Das Projekt versucht, den Mittelweg zu halten. Es will den Charme älterer Teile bewahren. Gleichzeitig fügt es moderne Komfortfunktionen hinzu. Beispiele sind angepasste UI-Elemente und verbesserte Lesbarkeit. Effekthascherei wurde bewusst reduziert.
Die Orientierung am dritten Teil der Reihe bedeutet gleichzeitig Fan-Service und Erwartung. Der dritte Teil gilt unter Kennern als Musterbeispiel. Alteingesessene Spieler bringen gewachsene Vorstellungen mit. Unfrozen muss Balanceprobleme und Content-Lücken im Early Access angehen, um die Erwartungen zu erfüllen.
Der Testlauf in der Early-Access-Phase lief auf PC. Unfrozen spricht vorerst den PC-Markt an. Technische Angaben und Mindestanforderungen bleiben Sache des Studios. Ob das Spiel später auf Konsolen erscheint, hat Unfrozen bisher nicht detailliert genannt.
Early Access bedeutet regelmäßige Updates. Spieler sollten mit Änderungen an Balance, Interface und Inhalten rechnen. Wer jetzt einsteigt, erlebt die Entwicklung aktiv mit. Wer eine fertig polierte Release-Version will, wartet auf spätere Meilensteine.
Die Serie hat historisch eine aktive Community. Mods und Custom-Maps erweiterten frühere Teile nachhaltig. Olden Era bietet durch Zufallskarten und Fraktionsvielfalt eine Grundlage für User-Inhalte. Das frühe Einbinden der Community legt nahe, dass Modding in der Zukunft eine Rolle spielen könnte.
Unfrozen hat bereits auf Feedback reagiert. Das spricht dafür, dass Spielerwünsche in künftige Updates einfließen. Die Qualität und Reichweite solcher Änderungen hängt von den Prioritäten des Studios ab.
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Die Early-Access-Fassung enthält bereits alle sechs Fraktionen, liefert derzeit aber nur das erste Kapitel der Einzelspielerkampagne.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.