14'800 MB/s. So hoch lagen die sequentiellen Leseraten der Kingston Fury Renegade G5 in c't-Tests, kombiniert mit einem Energiebedarf von unter 7 W. Damit setzt sich Kingston an die Spitze vor Corsair und mehreren Phison-basierten Spitzenmodellen, schreibt die c't-Redaktion in der Heise-Berichterstattung. Für Spieler und Alltagsnutzer bedeutet das: Spitzenleistung muss heute nicht automatisch hohen Kühlaufwand oder übermässigen Stromverbrauch bedeuten.

Die zentrale These dieses Vergleichs lautet: Die aktuelle PCIe-5.0-Generation bietet Spitzenwerte von 13 bis 15 GB/s, doch die relevanteste Frage ist nicht nur die Maximalrate, sondern das Verhältnis von Tempo, Energiebedarf und Langzeitstabilität. In den harten Messreihen stehen zwei Charaktere gegenüber. Auf der einen Seite stehen Laufwerke mit Phison E28- oder E26-Design, die Spitzen- und Dauerleistung hochziehen, aber auch viel Abwärme erzeugen. Auf der anderen Seite liefern SM2508-basierte Modelle wie Kingstons Fury Renegade G5 und WDs SN8100 hohe Spitzenraten bei deutlich geringerem Energieverbrauch. Diese Konstellation beschreibt die c't-Tests und die zusammenfassende Berichterstattung bei Heise.

Warum Kingston vorne liegt

Kingstons Fury Renegade G5 erreichte in den c't-Benchmarks sequenzielle Leseraten von knapp 14'800 MB/s und kombiniert dieses Tempo mit einem moderaten Energiebedarf von unter 7 W beim Lesen und Schreiben. Technisch basiert die Renegade G5 auf dem Silicon Motion SM2508-Controller und Kioxia-TLC‑NAND. C't beschreibt diese Kombination als einen effizienten Standard im PCIe-5.0-Segment. Besonders bei zufälligen Zugriffen mit hoher Warteschlangentiefe spielt die Renegade G5 ihre Stärken aus und landet im PCMark 10 Full System Drive im oberen Drittel des Testfelds.

Das Testprofil macht deutlich, für welche Nutzer die G5 eine gute Wahl ist: Für Gaming und Alltagsbetrieb zählt hohe Spitzenleistung in kurzen Bursts sowie niedriger Energiebedarf. Langfristige Dauerschreiblasten hingegen zeigen Schwächen: Im Consistency-Test fällt die Renegade G5 hinter neue Phison-E28-Designs wie die Corsair MP700 Pro XT sowie hinter Modelle von SK Hynix und Patriot zurück. Die c't-Redaktion stuft diesen Nachteil jedoch als für klassisches Gaming und normalen Desktopgebrauch wenig relevant ein.

Die Alternativen: WD, Kioxia, PNY und die Budgetoptionen

Sandisks WD Black SN8100 zeigt ein anderes, aber ebenfalls interessantes Profil. Auch dieses Laufwerk nutzt den SM2508-Controller und kombiniert ihn mit Kioxias BiCS8-TLC sowie 2 GB DDR4-DRAM. Im Test schrieb die SN8100 sequenziell rund 14,9 GB/s und las knapp 13,9 GB/s; im PCMark 10 Drive erzielte sie das beste Ergebnis im Testfeld, so die Heise-Zusammenfassung. Energieaufnahme liegt im Mittelfeld: etwa 6,3 W beim Lesen, 6,7 W beim Schreiben, Leerlaufaufnahme 1,4 W. Als Verkaufsargument nennt Heise auch die TBW‑Angabe von 1'200 TB und eine fünfjährige Garantie.

Kioxias Exceria Plus G4 richtet sich an preisbewusste Käufer, steht aber im Test vor einer klaren Einschränkung. Herstellerangaben nennen PCIe 5.0 mit 10 GB/s Lesen; CONNECT maß für die 2 TB-Version 10'387 MB/s Lesen und 8'871 MB/s Schreiben. Die G4 bleibt damit auf dem Papier deutlich hinter den Spitzenwerten zurück. Wichtiger ist ihr thermisches Verhalten: CONNECT dokumentiert deutliches Thermal Throttling bei rund 80 °C. Folgerung der Tester, die auch in den Testberichten betont wird: Schon kleine Lüfter oder ein günstiger Passivkühler stabilisieren die Dauerleistung merklich.

CONNECT nennt einen Straßenpreis von circa 190 Euro für die 2 TB-Variante.

Für Nutzer, die keine PCIe-5.0-Umrüstung planen, bietet WD mit der Blue SN5100 eine preiswerte 2 TB-Option für PCIe 4.0-Upgrades. CONNECT notiert Messwerte von etwa 7'129 MB/s Lesen und 6'482 MB/s Schreiben. Besonders das thermische Verhalten hebt der Tester hervor: Die SN5100 erreichte maximal 64 °C unter Dauerlast und zeigte dabei kein Thermal Throttling. Die getestete 2 TB-Ausführung kostet laut CONNECT rund 115 Euro und eignet sich deshalb für kompakte Notebooks und Mini-PCs ohne grosses Kühlsystem.

PNY positioniert die CS2150 als Mainstream-PCIe-5.0-Lösung. PCMasters beschreibt einen Phison PS5031-E31-75-Controller, Lieferbarkeit in 1 TB und 2 TB, und von PNY angegebene Spitzenwerte von bis zu 10'200 MB/s Lesen und 8'300 MB/s Schreiben. Die CS2150 erreicht in den Tests hohe IOPS-Werte bei zufälligen Zugriffen, verzichtet jedoch auf einen eigenen DRAM-Cache und nutzt stattdessen Host-Memory. PCMasters und die Herstellerangaben erwähnen ausserdem Verschlüsselungsoptionen und eine fünfjährige Garantie.

Historisch erklärt die Testberichterstattung, wie sich das Feld entwickelt hat. Frühere PCIe-5.0-Modelle erreichten anfangs rund 10 GB/s; die aktuelle Generation bringt in vielen Benchmarks 13 bis 15 GB/s.

Kioxias G3 war im Herbst 2023 eine PCIe-4.0-Referenz, die neuen G4-Modelle und Konkurrenzprodukte schließen die Lücke zu den Spitzenprodukten. Heise weist zudem darauf hin, dass Sandisk seit Frühling 2025 als eigenständiges Unternehmen mit der SN8100 wieder in der Oberklasse positioniert ist.

Die Prüfberichte zeigen einen klaren Trade-off: Phison E28/E26-Designs liefern oft bessere Langzeit- und Dauerleistungen, benötigen dafür aber stärkere Kühlung. SM2508-basierte Laufwerke bieten ein attraktives Energiemuster und geringere Wärmeentwicklung, fallen jedoch in Konsistenztests mit langen Schreibraten zurück. Budgetmodelle wie Kioxias G4 liefern guten Alltagsturbo, verlangen aber nach zusätzlicher Kühlung. WDs Blue-Serie ist eine solide PCIe-4.0-Alternative, gerade für thermisch enge Systeme.

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Die Fury Renegade G5 bleibt die derzeit klar erkennbare Kombination aus Spitzenbandbreite und Energieeffizienz: knapp 14'800 MB/s bei unter 7 W. Wer Dauerschreiblasten priorisiert, findet bessere Dauerläufer bei Phison-E28-Designs; für die Mehrheit der Spiele- und Desktopanwender ist Kingstons Balance jedoch das stärkste Argument.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.