Forscherinnen, Marktteilnehmer und politische Entscheider erhalten direkten Zugriff auf 85 institutionell geprüfte Studien, weil die Schweizerische Nationalbank ihren Research Report 2025 veröffentlicht hat. Der Report fasst 20 Beiträge in den eigenen Publikationsreihen, 14 SNB Economic Notes, 21 Artikel in referierten Fachzeitschriften und SNB Working Papers zusammen. Inhalte reichen von klassischen Fragen der Zinsbildung und Inflation bis zu Analysen zu digitalen Vermögenswerten, Goldpreis und Bankkreditvergabe. Die SNB macht die Arbeiten auf ihrer Website zugänglich und baut damit die seit 2024 gestartete Publikationsstrategie mit den kurzen Economic Notes weiter aus.
Die Folge ist eine messbare Aktivitätsbasis, weil die SNB im Berichtsjahr eine klare Zahl an Texten ausgewiesen hat: 20 Beiträge in den hauseigenen Reihen, 14 kurze Economic Notes, 21 Fachartikel und mehrere SNB Working Papers. Das Volumen liefert externen Forschenden und Praktikern ein konkretes Angebot an geprüften Analysen, das sich systematisch durchsuchen und für eigene Auswertungen nutzen lässt.
Zahlen, Themen, Methodik
Die SNB dokumentiert im Report sowohl abgeschlossene als auch laufende Arbeiten. Abgeschlossene Studien adressieren klassische geldpolitische Fragen wie Zinsbildung und Inflation. Parallel verzeichnet der Bericht verstärkt Beiträge, die die Bedeutung digitaler Vermögenswerte für das Finanzsystem untersuchen. Zu den kurz gefassten Economic Notes zählten im Berichtsjahr Analysen zur Kreditvergabe der Banken, zum Goldpreis sowie zu Geld und digitalen Vermögenswerten.
Laufende Working Papers setzen laut Report neue methodische Ansätze gezielt auf Schweizer Daten ein. Das ist bedeutsam, weil Schätzungen und Indikatoren auf nationalen Stichproben oft präzisere Aussagen zur inländischen Wirtschafts- und Finanzlage ermöglichen als internationale Standardgrössen. Die SNB-Forschenden haben demnach neue Konjunkturindikatoren entwickelt und Methoden geprüft, die empirische Erkenntnisse zur Schweizer Wirtschaftslage schärfen sollen.
Wissensaustausch und institutionelle Einbindung
Die Veröffentlichung ist nicht nur eine Ablage von Papieren. Sie ist Teil einer Unterstützungsinfrastruktur, die Seminarangebote, Forschungsaufenthalte und Konferenzen umfasst und externen Austausch fördert. Solche Formate ermöglichen, dass externe Forschende und SNB-Wissenschaftlerinnen entlang gemeinsamer Datengrundlagen arbeiten. In der Praxis heisst das: Externe Anfragen zur Datenverwendung und gemeinsame Projekte können auf eine institutionell geprüfte Basis zurückgreifen.
Die SNB erklärte im Zusammenhang mit dem Report, die öffentliche Zugänglichkeit der Forschung erhöhe die Transparenz und ermögliche, die Grundlagen für geldpolitische Entscheidungen besser zu erklären. Diese Aussage unterstreicht den institutionellen Zweck der Veröffentlichung: Sie soll die Nachvollziehbarkeit interner Analysen stärken und zugleich externe Forschung erleichtern.
Die SNB betont zudem die Rolle der SNB Economic Notes, die seit 2024 eine zusätzliche, kurze und öffentlich zugängliche Publikationsreihe darstellen. Die Notes bieten eine Plattform für prägnante, zeitnahe Befunde zu aktuellen Entwicklungen.
In Kombination mit den Working Papers und den etablierten Reihen entsteht so ein abgestuftes Angebot, das von kurzen Analysen bis zu ausführlichen methodischen Abhandlungen reicht.
Für Wissenschaftlerinnen bedeutet das erweiterte Angebot konkret: einfacherer Zugriff auf institutionelle Begutachtungen, reproduzierbare Methoden und länderspezifische Datensets. Für Marktteilnehmer liefert die SNB damit geprüfte Einschätzungen, die in Investment- und Risikoabschätzungen einfließen können. Und für politische Entscheider erhöht sich die Möglichkeit, geldpolitische und finanzstabilisierende Massnahmen auf eine breitere, empirisch fundierte Basis zu stellen.
Die Berichtsstruktur legt Wert auf Transparenz in zweifacher Hinsicht. Erstens zeigt die Anzahl und die Typologie der Publikationen die interne Forschungsintensität.
Zweitens erleichtert die offene Zugänglichkeit die Kritik und Validierung durch die akademische Community. Beides sind Elemente, die die Legitimation und die Erklärkraft geldpolitischer Entscheide stärken sollen.
Schliesslich dokumentiert der Report, dass die SNB ihre Forschung nicht isoliert betreibt. Die Kombination aus internen Reihen, Economic Notes und externen Fachartikeln signalisiert eine Doppelstrategie: einerseits die professionelle Aufbereitung interner Analysen, andererseits die Einbettung dieser Erkenntnisse in die wissenschaftliche Debatte durch Peer-Reviewed-Publikationen.
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Der Report stellt 85 Arbeiten online, von kurzen Economic Notes bis zu ausführlichen Working Papers, und soll die Nachvollziehbarkeit geldpolitischer Analysen stärken sowie externe Forschung und Praxisarbeit unterstützen.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.