10,8 Prozent wuchs das weltweite Privatvermögen 2025 in US-Dollar, schreibt der UBS Global Wealth Report 2026. Die Region Europa, Naher Osten und Afrika legte mit 17,5 Prozent am stärksten zu, die Amerikas um 8,5 Prozent und der asiatisch-pazifische Raum um 5,9 Prozent. Die Schweiz weist laut UBS das weltweit höchste durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenem mit 910 382 US-Dollar auf. Parallel stieg die Zahl der US-Dollar-Millionäre weltweit um fast eine Million. Der Report beruht auf Daten für das Kalenderjahr 2025 und erscheint als 17. Ausgabe.
10,8 Prozent ist die zentrale Zahl aus dem UBS Global Wealth Report 2026, und sie bestimmt die Bewertung des Berichts: UBS macht in der Analyse auch Währungseffekte verantwortlich, namentlich die Abschwächung des US-Dollars, die Vermögen ausserhalb der USA in Dollarrechnung stärker aufwertete.
Globale Vermögensgewinne nach Regionen
UBS dokumentiert deutliche regionale Unterschiede. EMEA, also Europa, Naher Osten und Afrika, verzeichnete 2025 ein Wachstum des Gesamtvermögens von 17,5 Prozent. Die Amerikas wuchsen um 8,5 Prozent, der asiatisch-pazifische Raum um 5,9 Prozent. Die Bank stellt fest, dass ein Teil des Anstiegs auf Wechselkurseffekte zurückgeht, das heisst reale Vermögenszuwächse sind in manchen Fällen durch Fremdwährungsbewegungen geprägt.
Parallel zur Wertentwicklung stieg die Zahl der US-Dollar-Millionäre nach UBS um fast eine Million im Jahr 2025. Das entspricht mehr als 2 600 neuen Millionären pro Tag. Den grössten Einzelbeitrag leisteten die Vereinigten Staaten mit über 440 000 neuen Millionären. UBS betont zugleich, dass die globale Vermögensbasis konzentriert bleibt: Mehr als die Hälfte des weltweiten Privatvermögens liegt in den Vereinigten Staaten und in China.
Starke Halbjahreszahlen bei Julius Bär
673 Millionen Franken, so hoch war der IFRS-Konzerngewinn der Julius Bär Gruppe im ersten Halbjahr 2026. Das ist ein Anstieg von 128 Prozent gegenüber 295 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Julius Bär meldete ein ausgewiesenes Ergebnis je Aktie (EPS) von CHF 3.27.
Die verwalteten Vermögen bei Julius Bär beliefen sich per Ende Juni 2026 auf CHF 547 Milliarden, ein Jahressprung von rund 5 Prozent. Die Bank führt das Wachstum auf positive Marktperformance, Währungseffekte und Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 5.7 Milliarden zurück.
Das adjustierte Ergebnis wies Julius Bär ebenfalls mit CHF 673 Millionen aus, das 32 Prozent über dem zugrunde liegenden Ergebnis von CHF 511 Millionen im ersten Halbjahr 2025 lag.
Operativ verbesserten sich die Margen und Effizienzkennzahlen. Die Bruttomarge stieg auf 87 Basispunkte gegenüber 83 Basispunkten im ersten Halbjahr 2025. Die zugrundeliegende Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 62,6 Prozent von 68,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Julius Bär nannte Umsetzungskosten für Effizienzprogramme in Höhe von CHF 7 Millionen, denen Nettokosteneinsparungen von CHF 11 Millionen gegenüberstanden.
Die Kapital- und Liquiditätskennzahlen verbesserten sich deutlich: Die CET1-Kapitalquote stieg auf 18,5 Prozent gegenüber 17,4 Prozent Ende 2025. Die Liquiditätsdeckungsquote LCR lag bei 344 Prozent gegenüber 261 Prozent Ende 2025. Vorstandschef Stefan Bollinger bewertete die Zahlen als Bestätigung des Geschäftsmodells und sprach von einem soliden Start in den neuen dreijährigen Strategiezyklus, nachdem die operative Leistung gestärkt worden sei.
Markterwartungen hatte Julius Bär übertroffen: Analysten hatten im Mittel einen Gewinn von rund CHF 630 Millionen und Netto-Neugeldzuflüsse von etwa CHF 5.2 Milliarden prognostiziert. Die Bank bestätigte gleichzeitig ihre mittelfristigen Ziele und nannte ein Neugeldwachstum von 4 bis 5 Prozent bis 2028.
Julius Bär bestätigt ein Neugeldwachstumsziel von 4 bis 5 Prozent bis 2028. Für Kunden und Beobachter bleibt diese Kennzahl der konkrete Messpunkt für die Umsetzung der Strategie in den kommenden Jahren.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.