1:0 nach Verlängerung entschied Finnland das Hockey-WM-Finale in Zürich. Konsta Helenius erzielte den Siegestreffer in der 71. Minute, elf Minuten in der 3-gegen-3-Verlängerung, nachdem er sich gegen Ken Jäger durchgesetzt hatte, vor rund 10 000 Zuschauern am 31. Mai 2026. Das Spiel blieb lange ein Duell der Defensiven; die Schweiz, die das Turnier mit neun Siegen in Folge dominiert hatte und zuvor Finnland in der Gruppenphase geschlagen hatte, verlor dennoch ihre dritte WM-Finalniederlage in Serie. Roman Josi wurde nach dem Turnier zum besten Spieler gewählt, für die Schweiz bleibt jetzt die Aufgabe, die Finalniederlage aufzuarbeiten und den nächsten Anlauf im kommenden Weltmeisterschaftszyklus vorzubereiten.

Neun Siege in Serie, und doch verlor die Schweiz das Finale 1:0 nach Verlängerung. Die Statistik zeigt, wie knapp das Spiel war und wie wenig separates Abschlussglück die Gastgeber fanden.

Das Spiel in Zürich begann mit einer aktiven Schweizer Ausrichtung. Die erste nennenswerte Szene kam bereits in der vierten Minute durch Simon Knak, doch klare Abschlüsse blieben rar. In der 11. Minute erspielte sich die Schweiz ein Powerplay und setzte die finnische Defensive unter Druck. Kurz darauf sorgte eine Videokontrolle für Aufruhr, als ein vermeintliches finnisches Tor wegen hoher Stockführung aberkannt wurde.

Fünf Sekunden vor der ersten Pause bot sich der Schweiz die wohl beste Gelegenheit des frühen Spiels: ein 5-gegen-3, das allerdings ungenutzt blieb. Die Defensive beider Teams strukturierte sich danach eng, und die Partie entwickelte sich zu einem Duell um wenige, aber bedeutende Aktionen statt zu einem offenen Schlagabtausch.

Riesenchance und defensive Disziplin

In der zweiten Spielhälfte übernahm die Schweiz stellenweise das Zepter, blieb jedoch ohne zwingenden Abschluss. Eine der klarsten Gelegenheiten vergab Damien Riat, der in der 64. Minute nur den Pfosten traf.

Das Bild war dann über weite Strecken das gleiche: gut organisierte Abwehrreihen, wenige Hochkaräter und steigende Nervosität auf beiden Seiten.

Die reguläre Spielzeit endete torlos. In der Verlängerung verschärfte sich das Risiko, weil 3-gegen-3 mehr Räume öffnet. Beide Teams trafen zeitweise den Torumrandung, doch die Entscheidung fiel erst nach elf Minuten in der Verlängerung: Konsta Helenius setzte sich gegen Verteidiger Ken Jäger durch und schoss den Puck zum 1:0 ins Netz. Die Halle mit rund 10 000 Zuschauern verstummte, Finnland feierte den WM-Titel.

Folgen für die Schweiz

Für die Schweiz bedeutet das Resultat eine Fortsetzung einer enttäuschenden Finalserie. Trotz des starken Turnierverlaufs vor dem Endspiel, mit neun Siegen in Folge, blieb die Mannschaft im Finale ohne Tor. Die jüngere Endspielhistorie macht die Sorge greifbar: Die Schweiz schafft es wiederholt nicht, ihre Turnierform im Finalspiel in Tore umzusetzen.

Die Reaktionen aus dem Lager der Gastgeber unterstreichen die Enttäuschung. Stürmer Christoph Bertschy sagte am Mikrofon der RTS: "Grosse Enttäuschung. Ich habe die Nase voll von dieser Farbe, Silber. Wir treffen keine Tore. Es ist schwierig, ein Spiel zu gewinnen, wenn man nicht trifft. Wir spielen gut. Aber am Ende verlieren wir." Verteidiger JJ Moser kommentierte, die Niederlage wiege schwer und man werde "im nächsten Jahr zurückkehren".

Das Turnier, das in Zürich und Freiburg ausgetragen wurde, endete mit Finnland, Schweiz und Norwegen auf dem Podest. Roman Josi wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Für die Nationalmannschaft schliesst die Endrunde die Saison ab; für Spieler, Staff und Management steht nun die Analyse und die Vorbereitung des nächsten WM-Zyklus auf dem Programm.

Sportlich bleibt die Kernfrage: Die Schweiz hat ein Turnier lang stark gespielt, doch im entscheidenden Spiel fehlte das Tor. Die Mannschaft und die Führung haben bereits angekündigt, dass sie diesen Punkt adressieren wollen. Konkrete Entscheidungen zum Kader oder zur taktischen Ausrichtung nannte das Team unmittelbar nicht.

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Die Aufarbeitung beginnt sofort: Mannschaft, Staff und Management haben angekündigt, die Gründe für das Ausbleiben der Tore zu analysieren und die Vorbereitung auf den nächsten WM-Zyklus zu starten. Als positives Kapitel bleibt Roman Josi, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.