118:91 gewann San Antonio Spiel 6 der Western Conference Finals und erzwang damit ein siebtes Entscheidungsspiel. Die Partie in San Antonio endete am 29. Mai 2026 deutlich, nachdem die Spurs das dritte Viertel 32:13 gewonnen und die Weichen gestellt hatten. Victor Wembanyama führte die Gastgeber mit 28 Punkten, 10 Rebounds und 3 Blocks an, laut dpa. Das siebte Spiel findet in Oklahoma City statt, in Deutschland terminiert für die Nacht zum Sonntag um 2.00 Uhr MESZ, und entscheidet, ob die Spurs erstmals seit 2014 in die NBA-Finals zurückkehren oder die Thunder ihre Titelverteidigung fortsetzen.

Victor Wembanyama lieferte eine dominante Vorstellung, während Shai Gilgeous-Alexander überraschend schwach blieb. Das war der Kontrast, der dieses Spiel prägte: Die Spurs übernahmen die Kontrolle ab der Mitte des zweiten Viertels und bauten die Führung mit einem 32:13-Drittel im dritten Abschnitt in eine klare Vorentscheidung aus. Oklahoma City ging danach nie wieder in Führung.

Wembanyama setzt Signal, Team zeigt Balance

Wembanyama war der prägende Faktor der Partie. Er beendete das Spiel mit 28 Punkten, 10 Rebounds und 3 Blocks, laut dpa, und seine Präsenz unter dem Korb sorgte für zahlreiche zweite Chancen und den nötigen defensiven Anker. Doch es war nicht nur seine individuelle Statistik, die auffiel. Die Spurs zeigten eine bessere Balance zwischen Inside- und Perimeter-Spiel, was Oklahoma City häufig zu schwierigen Würfen zwang. Diese Ausgewogenheit war der strukturelle Unterschied: Wo die Spurs vermehrt Räume zogen und konsequent ergänzt wurden, blieb OKC im Angriff unpräzise.

Wembanyama antwortete auf dem Parkett mit einer der stärkeren Leistungen dieser Serie. San Antonios Verteidigung machte Gilgeous-Alexanders gewohnt hohes Feldwurfprozent gezielt zunichte und beschränkte die Thunder insgesamt auf eine schwache Wurfquote. Das Ergebnis war die bisher deutlichste Niederlage der Serie und die höchste Differenz zwischen beiden Teams.

Thunder ohne Entlastung, deutsche Spur in OKC

Shai Gilgeous-Alexander kam nur auf 15 Punkte und traf 6 seiner 18 Würfe, womit er weit unter seinem gewohnten Output blieb. Die Thunder fanden keine verlässliche Entlastung, und die Offensivmechanik blieb gestört. Isaiah Hartenstein, der deutsche Center bei OKC, stand in der Startformation und verbuchte in 16 Minuten 10 Punkte und 5 Rebounds. Seine Leistung brachte kurzzeitige Stabilität, reichte aber nicht, um den Lauf der Spurs zu stoppen.

Die Spurs kontrollierten das Spieltempo, zwangen Oklahoma City zu Ballverlusten und schlechten Abschlüssen und nutzten ihr Chancenmanagement in der Zone konsequent. Devin Vassell fasste die Haltung des Teams gegenüber dem Druck der Serie zusammen und brachte damit die Zuversicht einer jungen, gut balancierten Mannschaft auf den Punkt.

Für die Thunder steht die Aufgabe klar: In Spiel 7 in der eigenen Halle brauchen sie eine Normalisierung der Offensivleistung ihres Stars und mehr Treffsicherheit aus dem Feld. Für die Spurs gilt es, die Balance beizubehalten und die defensive Intensität nicht nur einmal, sondern über 48 Minuten zu reproduzieren.

Sportlich gesehen ist die Serie jetzt auf Null gestellt. Die New York Knicks stehen bereits als Gegner für die NBA-Finals fest, und die Conference-Finals entscheiden, wer sie herausfordern darf. Ein Spurs-Sieg am Sonntag würde San Antonio erstmals seit 2014 wieder in die Endspielserie bringen.

Ein Thunder-Sieg hingegen würde die Titelverteidigung in die Finals führen und OKC die Chance geben, den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen.

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Das siebte und entscheidende Spiel findet in Oklahoma City statt, in Deutschland angesetzt für die Nacht zum Sonntag um 2.00 Uhr MESZ. Ursprünglich berichtet von tagesspiegel.de.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.