Apple meldet im März-Quartal 111,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn stieg auf 35,9 Milliarden Dollar, der Gewinn je verwässerter Aktie lag bei 2,01 Dollar. Besonders stark zog das iPhone-Portfolio, und die Services-Sparte bleibt ein wichtiger Wachstumstreiber. Zugleich warnt Apple vor Engpässen bei RAM und NAND; die Verfügbarkeit von Mac mini und Mac Studio soll eingeschränkt bleiben.

Zahlen im Detail

Apple hat im zweiten Geschäftsquartal 2026 111,2 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt. Das ist ein Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der operative Gewinn lag bei 35,9 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 21 Prozent.

Der Gewinn je verwässerter Aktie stieg auf 2,01 Dollar, ein Plus von 22 Prozent. Nach Steuern blieben dem Konzern 29,6 Milliarden Dollar übrig. Die Steuerlast zog deutlich an; Apple nennt einen Anstieg der Steuern um 38 Prozent.

Apple bezeichnete das Ergebnis als das beste März-Quartal überhaupt. Tim Cook, Konzernchef, sagte dies bei der Vorstellung der Zahlen. Cook wird laut Unternehmensangaben im September aus seinem Amt ausscheiden.

Umsatztreiber: iPhone und Dienste

Das iPhone-Geschäft brachte 56,9 Milliarden Dollar ein. Ein Jahr zuvor waren es 46,8 Milliarden Dollar.

Apple schreibt das stärkere Ergebnis der Nachfrage für die iPhone-17-Reihe zu.

Die Dienste-Sparte erreichte 30,9 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz in diesem Bereich bei 26,64 Milliarden Dollar. Apple nennt die Dienste erneut als wichtiger Wachstumstreiber.

Weitere Hardware-Segmente wiesen moderate Zuwächse auf. Der Mac-Umsatz stieg auf 8,3 Milliarden Dollar, verglichen mit 7,9 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Das iPad legte von 6,4 auf 6,9 Milliarden Dollar zu. Die Sparte "Wearables, Home und Zubehör" wuchs um rund 400 Millionen Dollar.

Produkte, Cashflow und Kapitalrückführung

Apple führte mehrere neue Produkte an, die zum Quartalsergebnis beitrugen. Dazu gehören das iPhone 17e, neue MacBook Pro mit M5 Max und M5 Pro sowie das MacBook Neo als preisgünstigstes Notebook von Apple bisher. Das Unternehmen nennt diese Produkte als Umsatztreiber.

Der operative Cashflow belief sich laut Finanzchef Kevan Parekh auf 28 Milliarden Dollar. Parekh sagte, das sei mehr als in jedem früheren März-Quartal. Apple erhöhte außerdem die Dividende. Aktionäre, die bis zum 11. Mai Anteilsscheine halten, erhalten 0,27 Dollar je Aktie, ein Plus von vier Prozent.

Für Aktienrückkäufe plant Apple insgesamt 100 Milliarden Dollar ein. Das Programm soll weiter Kapital an die Aktionäre zurückführen und ist Teil der finanziellen Rückkehr an Investoren.

Speicherknappheit und Chipproduktion

Apple warnt vor einer RAM- und NAND-Knappheit.

Das Unternehmen nennt die hohe Nachfrage als Ursache. Apple macht zusätzlich auf eine KI-getriebene Nachfrage nach Speicher aufmerksam.

Laut Tim Cook können bestimmte Apple-Silicon-Chips nicht schnell genug produziert werden. Er sagte, es gebe Wartezeiten. Deshalb werde Apple in den kommenden Monaten nur eingeschränkt Mac mini und Mac Studio liefern können. Die Knappheit betrifft laut Apple vor allem Modelle mit hoher Nachfrage.

Die Engpässe treffen eine Produktgruppe, die in diesem Quartal bereits wuchs. Apple nennt die Chip- und Speicherknappheit als eins der aktuellen Risiken für die Lieferkette.

Apple hatte in früheren Quartalen Milliarden wegen US-Zöllen zurückgestellt. Das Unternehmen rechnet nun mit Rückzahlungen nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA. Tim Cook sagte, Apple erwarte Rückflüsse.

Apple plant, das Geld in die US-Produktion zu stecken. Cook betonte, diese Rückzahlungen würden zu neuen Investitionen führen, zusätzlich zu früheren Zusagen.

Konkrete Projekte oder Beträge nannte das Unternehmen in der vorgelegten Quartalsmitteilung nicht.

Apple gibt eine Umsatzprognose für das kommende Quartal. Das Unternehmen erwartet ein Wachstum zwischen 14 und 17 Prozent. Die Bruttomarge soll zwischen 47,5 und 48,5 Prozent liegen.

Die Prognose berücksichtigt laut Apple die weiterhin hohe Nachfrage und die aktuellen Versorgungsengpässe. Apple nennt den Margenausblick als wichtiges Element der Gesamtplanung.

Für Anleger zeigen die Zahlen weiter solide Cashflows und wachsende Gewinne. Apple kombiniert hohe Margen mit Kapitalrückführungen durch Dividende und Rückkaufprogramm.

Für Kunden bedeuten die Lieferengpässe praktische Einschränkungen. Käufer, die einen Mac mini oder Mac Studio suchen, müssen mit eingeschränkter Verfügbarkeit rechnen. Apple nennt höhere Nachfrage und begrenzte Chipkapazitäten als direkte Gründe.

Apple verknüpft die Knappheit mit einer steigenden, KI-getriebenen Nutzung von Arbeitsspeicher und NAND. Höhere Anforderungen an Speicherkapazität verändern laut Apple die Nachfrageprofile. Das beeinflusst die Beschaffung bei Zulieferern.

Apple nennt keine einzelnen Zulieferer oder technische Details zu Fertigungsengpässen. Das Unternehmen verweist stattdessen auf erhöhte Nachfrage nach bestimmten Komponenten und auf Produktionskapazitäten für Apple-Silicon.

Apple sagte, Rückzahlungen aus Zöllen würden in die US-Produktion fließen. Damit könnte ein Teil der investierten Mittel regional gebunden sein. Apple benennt die USA als Ziel für diese zusätzlichen Investitionen.

Andere Regionen und Lieferkettenpartner nannte Apple nicht im Detail. Die Quartalsmitteilung konzentrierte sich auf die weltweiten Kennzahlen und auf die US-Investitionsabsicht.

Die Zahlen zeigen weiterhin wachsendes Service-Geschäft und starkes iPhone-Verkaufsergebnis.

Zugleich sind operative Risiken sichtbar. Dazu zählen steigende Steuerbelastungen und Materialknappheit.

Apple hat konkrete Rückkauf- und Dividendenpläne vorgestellt. Das reduziert Liquidität, bietet aber Aktionären einen klaren Kapitalrückfluss.

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Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.