Brüssel hat Google ein Ultimatum gesetzt: Sechs Monate, um Dritt‑KI echten Zugang zu zentralen Android‑Funktionen zu gewähren. Die EU‑Kommission legte vorläufige technische Auflagen vor und prüft das Verhalten nach dem Gesetz über digitale Märkte (DMA); Interessierte können Stellung nehmen. Parallel einigten EU und USA in Washington auf eine Partnerschaft zur Sicherung kritischer Rohstoffe, während Tech‑Konzerne nach neuen Energiequellen für den steigenden Strombedarf von Rechenzentren suchen.
EU‑Ermittlungen gegen Google und die vorgeschlagenen Auflagen Ende Januar startete die Europäische Kommission ein Prüfverfahren gegen Google unter dem DMA. Jetzt liegen die vorläufigen Ergebnisse auf dem Tisch: Die Kommission fordert Maßnahmen, die Drittanbietern besseren Zugriff auf zentrale Android‑Funktionen erlauben sollen, damit konkurrierende KI‑Assistenten fair konkurrieren können. Die Frist für Google beträgt sechs Monate; innerhalb dieser Zeit sollen technische Hürden beseitigt werden. Drittparteien und betroffene Unternehmen können zu den Maßnahmen Stellung nehmen. Die EU will prüfen, ob Google die Regeln des DMA einhält und ob proprietäre Schnittstellen oder Einschränkungen bestehen, die Wettbewerb behindern. Konkret geht es um Interoperabilität — also darum, dass Anwendungen von anderen Anbietern dieselben Kernfunktionen von Android nutzen können wie Googles eigene Dienste — und darum, dass Nutzerwahl und fairer Marktzugang bewahrt bleiben. Die vorläufigen Maßnahmen sind nicht endgültig. Sie dienen als Rahmen, der Google technische Anpassungen nahelegt, damit Dritte effektiven Zugang zu „wichtigsten Funktionen“ von Android bekommen. Die genaue Umsetzung muss Google noch ausarbeiten oder der Kommission vorschlagen; die Aufsichtsbehörde prüft dann das Ergebnis. Warum die EU streng vorgeht Die Untersuchung zeigt, wie Brüssel auf Marktstrukturen reagiert, die bei Plattformbetreibern zu starker Marktmacht geführt haben. Die DMA verlangt von sogenannten Gatekeepern eine Reihe von Vorgaben — darunter Interoperabilität und Nichtdiskriminierung — mit dem Ziel, den Wettbewerb auf digitalen Märkten zu stärken. Dieser Fall ist ein praktischer Test der Durchsetzbarkeit des DMA gegenüber globalen Gatekeepern. Ein Durchgriff gegen Google hätte Präzedenzwirkung: Er könnte den Zugang konkurrierender KI‑Assistenten auf Mobilgeräten erleichtern und die Integrationsstrategie großer Plattformbetreiber grundlegend in Frage stellen. USA und EU schmieden Pakt gegen Chinas Dominanz bei Rohstoffen Parallel zur Digitalregulierung haben die EU und die USA in Washington eine umfassende Partnerschaft für kritische Rohstoffe besiegelt. Die Vereinbarung deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: Erforschung, Abbau, Verarbeitung, Raffinierung sowie Recycling und Rückgewinnung. Ziel ist es, die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu reduzieren — namentlich China, das bei vielen Rohstoffen eine führende Rolle innehat. Konkret werden Mineralien wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden genannt; diese Stoffe sind zentral für Windkraftanlagen, Elektroautos und Halbleiterfertigung. Die EU und die USA sehen Rohstoffe inzwischen weniger als reine Handelsgüter und mehr als strategische Vermögenswerte — verbunden mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit und nationaler Sicherheit. Die Initiative umfasst technische Kooperationen, Investitionsrahmen und gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette. Sie zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit für kritische Rohstoffe zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern.Related Articles
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Die Kommission hat Google sechs Monate Zeit eingeräumt; innerhalb dieser Frist muss Google technische Änderungen vorschlagen und die eingegangenen Stellungnahmen werden geprüft, bevor Brüssel über endgültige Auflagen entscheidet. In Washington vereinbarten EU und USA eine umfassende Partnerschaft über die gesamte Wertschöpfungskette kritischer Rohstoffe.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.