13 Tore in 20 Playoff-Spielen und die Conn Smythe Trophy machten Claude Lemieux zu einem der gefürchtetsten Playoff‑Spezialisten seiner Generation. Die NHL und die NHL Alumni Association bestätigten am 28. Mai den Tod des 60-Jährigen, nannten aber weder Todesursache noch genauen Zeitpunkt. Noch wenige Tage zuvor hatte Lemieux im Bell Centre als Fackelträger an einer Zeremonie teilgenommen.

Noch am Montag hatte er als Fackelträger im Bell Centre gestanden, und am 28. Mai teilte die NHL seinen Tod mit.

Claude Lemieux war ein profilierter Playoff-Spieler mit einer langen NHL-Karriere. Die Montreal Canadiens drafteten ihn 1983; 1986 gewann er mit Montreal seinen ersten Stanley Cup und erzielte laut Ligaangaben in diesen Playoffs 10 Tore in 20 Spielen. Seine prägendste Postseason-Leistung folgte 1995 für die New Jersey Devils, als er in 20 Spielen 13 Tore erzielte und dafür die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs erhielt. Es folgten weitere Stanley-Cup-Erfolge mit der Colorado Avalanche 1996 und erneut mit den Devils 2000.

Die nackten Zahlen unterstreichen den sportlichen Fußabdruck. Liga- und Klubmitteilungen listen 379 Tore und 407 Vorlagen in 1 215 NHL-Regular-Season-Partien. In 234 Playoff-Spielen sammelte Lemieux 80 Tore und 78 Vorlagen. Medien berichteten, dass darunter 19 spielentscheidende Treffer waren, eine Statistik, die seinen Ruf als «Clutch»-Spieler stützt.

International trat Lemieux mehrfach für Kanada an. Er gewann die Junioren-Weltmeisterschaft 1985 und gehörte zum Team, das den Canada Cup 1987 gewann. Diese Erfolge ergänzen das Bild eines Spielers, der in entscheidenden Momenten oft den Unterschied machte.

Offizielle Stellen und Klubvertreter würdigten Lemieuxs Bedeutung. Gary Bettman, Commissioner der NHL, nannte ihn in einer Stellungnahme «einen der größten Spieler für die entscheidenden Partien in der Geschichte des Eishockeys». Geoff Molson, Präsident der Montreal Canadiens, sagte, «heute ist ein dunkler Tag für die Canadiens-Familie und die gesamte Eishockeygemeinschaft», und würdigte Lemieux als einen unermüdlichen Konkurrenten, der in großen Momenten aufstieg.

Die New Jersey Devils betonten in einer Mitteilung, Lemieux habe als Spielmacher maßgeblich dazu beigetragen, den ersten Stanley Cup für New Jersey zu gewinnen, und seine Leistung werde dauerhaft in der Teamgeschichte bleiben.

Abseits des Eises arbeitete Lemieux als Spieleragent. Klubangaben und Berichte nennen ihn als Agent unter anderem für den Schweizer Stürmer Timo Meier. Das verbindet ihn direkt mit dem Schweizer Eishockey. Zudem berichtete SRF, dass Lemieux 2004 zwölf Spiele für den EV Zug absolviert habe. SRF wies auch darauf hin, dass er der Vater des HCD-Spielers Brendan ist, der kürzlich in einem Playoff-Finale stand. Diese Verknüpfungen erklären, warum die Nachricht auch hierzulande Aufmerksamkeit erzeugt hat.

Die NHL Alumni Association machte keine weiteren Angaben zum Tod und nannte weder Todesursache noch Datum des Ablebens. Clubs und ehemalige Weggefährten verabschiedeten sich mit Stellungnahmen, die Lemieuxs sportliche Bedeutung und seine Wirkung auf Fans und Teamkollegen betonten. Mit seinem Tod enden auch die Möglichkeiten, ihn künftig bei Zeremonien, öffentlichen Auftritten oder als Vertreter von Spielern zu sehen.

Für die hockeyhistorische Einordnung bleibt vor allem eines: Lemieuxs Ruf als Spielentscheider in der Postseason ist unbestritten. Seine Statistik, die Conn Smythe Trophy 1995 und die vier Stanley Cups bilden zusammen die Basis dieser Einschätzung.

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Die NHL und die NHL Alumni Association veröffentlichten ihre Kondolenzmitteilungen am 28. Mai. Unvergessen bleibt insbesondere seine Postseason-Leistung 1995: 13 Tore in 20 Spielen und die Conn Smythe Trophy als Ausweis seiner Rolle in den grossen Momenten. Ursprünglich berichtet von Reuters.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.