Honda hat drei geplante batterieelektrische Modelle für Nordamerika gestrichen und die Vorbereitungen für eine geplante Elektroauto- und Batterie-Fabrik in Kanada gestoppt, eine Entscheidung mit einem Volumen von 18,4 Milliarden kanadischen Dollar in der Planungsphase. Das laufende Elektro-SUV Prologue, das seit 2024 in Nordamerika verkauft wurde, wird demnach aus dem Sortiment genommen. Berichte nennen Rückgänge bei Elektroauto-Verkäufen in Kanada, politische Unsicherheiten sowie Wettbewerbsdruck aus China als Gründe. Eine Quelle gibt an, die Entscheidung sei am 12. März 2026 bekanntgegeben worden.
Honda hat nach übereinstimmenden Berichten entschieden, das seit 2024 angebotene batterieelektrische SUV Prologue nicht länger anzubieten und die für Nordamerika geplanten weiteren elektrischen Modelle zu streichen. Ein Bericht zur Fabrikplanung berichtet zudem, dass die Vorbereitungen für ein gemeinsames Elektroauto- und Batterie-Werk in Kanada gestoppt wurden. Für das geplante Anlagevorhaben war dem Bericht zufolge eine Investitionssumme von 18,4 Milliarden kanadischen Dollar vorgesehen, davon sollten rund fünf Milliarden Dollar aus kanadischen und provinziellen Subventionen kommen.
Was Käufer in Nordamerika verlieren
Für Kundinnen und Kunden in Nordamerika bedeutet Hondas Entscheidung, dass eine serienverfügbare BEV-Option weniger im Markt verfügbar ist. Das Modell Prologue, das seit 2024 verkauft wurde und in großen Teilen auf einem Konzernmodell basierte, wird nicht länger angeboten. Zusätzlich werden die drei angekündigten, später geplanten BEV-Modelle nicht kommen, so eine separate Meldung.
Die drei gestrichenen Programme werden in einem Bericht namentlich aufgeführt als "Honda 0 SUV", "Honda 0 Saloon" und "Acura RSX". Diese Modelle waren offenbar für die Produktion in den USA vorgesehen. Zu möglichen Ersatzmodellen, zu Startterminen oder zu Preisvorstellungen nennt keiner der Berichte konkrete Verfügbarkeitsdaten. Ein Bericht merkt zudem an, Honda habe sich zu diesen Entscheidungen nicht geäussert.
Gründe für den Strategiewechsel
Mehrere Quellen führen die Schritte auf ein schwächeres Nachfrageumfeld in Nordamerika und veränderte politische Rahmenbedingungen zurück. Ein Bericht nennt für Kanada einen deutlichen Rückgang der reinen Neuwagen-Elektroverkäufe von 2024 zu 2025, von 202.000 auf 115.000 Fahrzeugen, wobei der Anteil am Gesamtmarkt von 10,9 Prozent auf 6,2 Prozent fiel. In dem Bericht heisst es ausserdem, viele provinzialstaatliche Förderprogramme seien weitgehend eingestellt worden.
Politische Faktoren werden ebenfalls als Druckfaktoren dargestellt. In einer Berichterstattung wird dem kanadischen Premierminister Mark Carney die Aussage zugeschrieben: "Es gibt Herausforderungen mit US-Zöllen, ungerechtfertigten Zöllen im Autosektor". Ebenfalls zitiert wird Kanadas Industrieministerin Melanie Joly mit den Worten: "Amerikanische Zölle und Änderungen inländischer Vorgaben in den USA erzeugen echten Druck auf Autohersteller".
Diese Darstellung verbindet Handelspolitikprobleme mit Investitionsunsicherheit für nordamerikanische Werke.
Ein weiterer, mehrfach genannter Einfluss ist der Wettbewerbsdruck aus China. Eine Quelle führt an, die chinesische Wettbewerbssituation habe die Attraktivität von Investitionen in Nordamerika verringert. Vor diesem Hintergrund habe Honda seine Prioritäten für Nordamerika neu geordnet, heisst es in einer Meldung, und das Unternehmen gebe die Elektroautos nicht vollständig auf.
Finanziell stehen diese Entscheidungen offenbar nicht ohne Folgen. Eine Quelle berichtet von einem möglichen Abschreibungsbedarf infolge der Neubewertung der Elektrostrategie, mit Zahlen, die einen elektrobezogenen Abschreibungsaufwand von bis zu 2,5 Billionen Yen nennen. Die Meldung berichtet auch von einem spürbaren Kursrückgang der Honda-Aktie im Anschluss an die Bekanntgabe.
Bei den vorliegenden Darstellungen gibt es Unterschiede in der Berichterstattung. So nennt ein Bericht die geplante Investitionssumme von 18,4 Milliarden kanadischen Dollar und die vorgesehenen rund fünf Milliarden an Subventionen ausdrücklich, während andere Berichte diese Detailangaben nicht wiederholen. Ebenfalls widersprüchlich ist die Frage, ob Honda die Entscheidung formell bestätigt hat. Eine Quelle gibt an, die Entscheidung sei am 12. März 2026 bestätigt worden, während ein anderer Bericht darauf hinweist, das Unternehmen habe sich nicht geäussert.
Die Berichte liefern keine Angaben dazu, welche alternativen Modelle Honda in Nordamerika priorisieren oder wann mögliche Ersatzprogramme anlaufen könnten. Konkrete Starttermine, regionale Rollout-Pläne oder Preisangaben für mögliche Ersatzfahrzeuge fehlen in den verfügbaren Darstellungen.
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Berichten zufolge datieren die Publikationen die Entscheidung auf den 12. März 2026; Honda hat sich dazu nicht geäussert.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.