Apple plant mit iOS 27 eine der umfangreichsten Änderungen der Kamera-App seit Jahren: Die Oberfläche soll modular werden, Nutzer Widgets frei anordnen und für Foto-, Video- oder Porträtmodi jeweils eigene Layouts speichern können. Standardfunktionen wie Auflösung, Nachtmodus, Blitz und Live Photos bleiben erhalten, dazu soll eine Advanced‑Ansicht mehr Kontrolle bieten. Ein Bericht nennt die Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni als möglichen Vorstellungsort; andere Quellen rechnen mit einer breiten Veröffentlichung später im Jahr.
Apple plant mit iOS 27 einen der größten Umbauten der Kamera-App seit Jahren, berichten mehrere Quellen. Die zentrale Änderung ist eine modulare, frei konfigurierbare Oberfläche, die anstelle starrer Regler sogenannte Widgets verwendet. Nutzer sollen diese Widgets beliebig anordnen können und für verschiedene Aufnahmemodi wie Foto, Video oder Porträt jeweils eigene Layouts speichern.
Flexible Bedienoberfläche und mehr Kontrolle
Die neuen Widgets erscheinen dem Bericht zufolge in einer transparenten Leiste, die vom unteren Bildschirmrand ins Bild gleitet. Dort sollen Standardfunktionen wie Auflösung, Nachtmodus, Blitz und Live Photos weiterhin verfügbar sein. Ergänzend ist eine Advanced-Ansicht vorgesehen, die Anwendern mehr Kontrolle erlaubt. Mehrere Berichte beschreiben die Leiste und die Möglichkeit, die sichtbaren Bedienelemente dynamisch zu verändern.
Ein separater Bericht geht ins Detail zur Bandbreite der Steuerung. Demnach reicht die Palette von Basisreglern bis zu manuellen Einstellungen, inklusive Schärfentiefe- und Belichtungsreglern, Timer, Fotostilen, einem Raster und einer Wasserwaage. In dieser Darstellung wird die Bedienoberfläche in die Kategorien basic, manual und settings eingeteilt. Außerdem soll der Knopf zum Einblenden aller Bedienelemente nicht mehr in der oberen rechten Ecke liegen, sondern an den rechten Rand des Auslösers verschoben werden. Diese konkreten Layout- und Positionsangaben stammen aus einem einzelnen Bericht und stehen damit ohne weitere Bestätigung.
Die Neuerungen zielen offenbar darauf ab, ambitionierten Fotografen eine mächtigere Standard-Kamera zu bieten. Hintergrund ist, dass Drittanbieter-Apps wie ProCamera seit Jahren als Alternative für Profi-Nutzer existieren. Ein Bericht verweist darauf, dass die Verfügbarkeit solcher Drittanbieter-Lösungen ein Grund dafür ist, warum Apple die eigene Kamera-App offener und funktionsreicher machen möchte.
Visual Intelligence direkt in der Kamera
Parallel zur UI-Öffnung will Apple die Kamera als direkten Eingabepunkt für KI-Funktionen etablieren. Mehrere Berichte nennen einen neuen Modus mit der Bezeichnung Visual Intelligence oder einen Siri-Mode, der in die Aufnahmemenüs integriert wird. Demnach soll ein sichtbarer Visual-Intelligence-Knopf in der Leiste neben Panorama, Porträt und Video erscheinen.
Anwender könnten so direkt Bildauswertungen starten, etwa Pflanzen bestimmen oder Texte erkennen und zur Übersetzung direkt in der Ansicht anbieten.
Ein Bericht beschreibt darüber hinaus umfangreichere Funktionen für Visual Intelligence. Demnach soll die Kamera papierne Tickets oder Ausweise digital erfassen können, Nährwertangaben lesen und Telefonnummern sowie Adressen direkt in Kontakte übernehmen. Diese konkreten Erweiterungen sind derzeit nur in dieser Quelle genannt.
Die Integration der Visual-Intelligence-Funktion direkt in die Kamera-App wird in den Berichten als Maß gesehen, die Auffindbarkeit der Funktion zu erhöhen. Aktuell lässt sich Visual Intelligence demnach per gedrücktem Auslöseknopf oder über das Kontrollzentrum starten. Das neue Layout würde den Zugriff vereinfachen und die Analyse-Tools prominenter präsentieren.
Mehrere Quellen berichten zudem, dass iOS 27 KI nicht nur punktuell einsetzt, sondern tiefer in den Systemkern integriert. Siri soll kontextbezogener arbeiten, und verschiedene Systemfunktionen könnten im Hintergrund durch KI-Unterstützung verbessert werden. Parallel dazu soll Siri offener werden. Berichte zeigen, dass Apple plant, Siri für Drittanbieter-KI zu öffnen, so dass Nutzer auswählen können, welche externen KI-Dienste Siri verwendet, und mehrere Dienste parallel nutzbar sind. Die Idee, Siri per neuen Einstellungen oder Extensions mit externen Chatbots zu verknüpfen, wird in mehreren Beiträgen erwähnt.
Die Kamera- und KI-Pläne werden in den Berichten in einen grösseren iOS-27-Plan eingeordnet. Dieser umfasst demnach auch Änderungen an Systemsuche, Safari, dem Bildgenerator Image Playground, der Wetter-App sowie Anpassungen an Animationen und Tab-Bars. Ziel sei es, die mit iOS 26 eingeführte Designsprache zu straffen und gleichzeitig neue Funktionalität zu integrieren.
Bei den konkreten Details gibt es noch Widersprüche und einzelne Angaben, die nur in einzelnen Berichten erscheinen. Insbesondere die genaue Kategorisierung der Regler und die Verschiebung des Bedienelement-Buttons werden nur in einem Bericht beschrieben. Ebenso sind einige der detaillierteren Visual-Intelligence-Funktionen bisher nur aus einer Quelle bekannt. Insgesamt ist die Richtung der Änderungen konsistent, die minutengenaue Ausgestaltung aber noch offen.
Für professionelle Fotografen bedeutet iOS 27 einen wichtigen Schritt. Apple würde damit Teile der Differenz zu spezialisierten Drittanbieter-Apps verringern und die Standardkamera als ernstzunehmende Alternative positionieren. Für Endanwender könnte die Kamera durch die engere Verzahnung mit KI-Funktionen nützlicher werden, weil Erkennung und Verarbeitung von Informationen direkt beim Filmen oder Fotografieren stattfinden.
Zum Zeitpunkt, an dem diese Berichte veröffentlicht wurden, ist nicht abschliessend geklärt, welche der beschriebenen Details in der finalen Version landen werden. Ein Bericht nennt die Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni als Ort für die Vorstellung; eine weitere Quelle erwartet die Veröffentlichung von iOS 27 im September 2026.
Related Articles
- EU verweigert Schutz: Zitronenlogo nicht für Tastaturen
- macOS 27: Weniger Transparenz, bessere Lesbarkeit
- ISO-27001-Workshops von heise: zwei Termine, NIS2-Modul
Ein Bericht nennt die Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni als wahrscheinlichen Präsentationsort; sollte Apple iOS 27 dort vorstellen, ist mit einer breiten Veröffentlichung später im Jahr zu rechnen.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.