Die Kingston Fury Renegade G5 erreicht PCIe‑5.0‑nahe Datenraten bei einem Stromverbrauch von unter 7 Watt — und gewinnt damit den c't‑Vergleich der NVMe‑SSDs. Im Test liefert die 2‑TB‑Variante Spitzenwerte und kostet rund 311 Euro; Corsairs MP700 Pro XT erreicht zwar höhere sequenzielle Raten (bis zu 14,8 GB/s), ist mit etwa 580 Euro für 2 TB aber deutlich teurer. Lexar NM790 punktet als Preis‑Leistungs‑Sieger und richtet sich an Gamer sowie Alltagsanwender. Der Markt bleibt wegen steigender NAND‑Nachfrage durch KI‑Workloads unruhig, was Preise und Verfügbarkeit beeinflusst.

Testergebnis: Kingston an der Spitze

Die c't‑Messungen setzen die Kingston Fury Renegade G5 an die Spitze des Vergleichs. In Benchmarks erreichte sie Datenraten auf dem Niveau aktueller PCIe‑5.0‑Laufwerke, zeigte dabei aber eine vergleichsweise moderate Leistungsaufnahme von unter 7 Watt. Preislich liegt die 2‑TB‑Variante im Test bei etwa 311 Euro; die 1‑TB‑Version kostet rund 219 Euro. Das ergibt im Testfeld ein Verhältnis von hoher Performance zu vergleichsweise moderatem Preis — und erklärt den ersten Platz.

Als Technologieführer nennt die Redaktion die Corsair MP700 Pro XT. Sie nutzt den neuen Phison E28‑Controller und erreicht gemessene sequenzielle Raten bis zu 14,8 GB/s. Diese Spitzenwerte haben jedoch ihren Preis: Die 1‑TB‑Variante kostet dem Test zufolge rund 296 Euro, die 2‑TB‑Variante etwa 580 Euro.

Warum NVMe heute Standard ist

NVMe steht für Non‑Volatile Memory Express und ist ein Kommunikationsprotokoll, das speziell für Flash‑Speicher entwickelt wurde. Anders als SATA‑Laufwerke kommunizieren NVMe‑Module direkt über PCIe mit der CPU. Das schafft kürzere Pfade und geringere Latenz. Ein technisches Detail erklärt den Performance‑Vorteil: NVMe kann bis zu 65.535 Warteschlangen parallel verarbeiten, während SATA nur eine Warteschlange verwaltet.

Für moderne Mehrkernprozessoren ist das wichtig, weil mehrere Kerne gleichzeitig auf Speicherzugriffe zugreifen können. NVMe‑SSDs sind meist im M.2‑Format ausgeführt, werden direkt auf dem Mainboard gesteckt und kommen ohne Kabel aus. Das macht sie sowohl für Desktop‑PCs als auch für Laptops praktikabel. Konsolen wie die PS5 können ebenfalls M.2‑NVMe‑Module aufnehmen, sofern die Bauform und Kühlung passen.

Die Top‑Modelle im Vergleich

Kingston Fury Renegade G5: Testsieger wegen ausgewogener Mischung aus Tempo, Verbrauch und Preis.

Die SSD liefert Leistung auf PCIe‑5.0‑Niveau, bleibt energieeffizient und ist in 1‑TB‑ und 2‑TB‑Konfigurationen im Test preislich moderat eingeordnet.

Corsair MP700 Pro XT: Technologiesieger mit Phison E28‑Controller. Die Messungen zeigen sehr hohe sequenzielle Durchsätze — bis zu 14,8 GB/s — und damit die schnellsten Lese‑ und Schreibwerte im Feld. Der Kaufpreis liegt deutlich über dem Testsieger; Käufer zahlen für Leistungsspitzen.

Lexar NM790: Preis‑Leistungs‑Sieger. Die PCIe‑4.0‑SSD ist günstiger als die beiden Spitzenmodelle und bietet für Gamer und Alltagsanwender gute echte Werte. Im Test kostet die 512‑GB‑Variante ab etwa 112 Euro, die 1‑TB‑Variante rund 149 Euro.

Weitere Kandidaten im Top‑5‑Ranking ergänzen das Feld mit unterschiedlichen Schwerpunkten: einige bieten besonders hohe Dauerleistung, andere setzen auf niedrigen Verbrauch oder attraktive Kapazitäts‑/Preisrelationen. Insgesamt reicht die Bandbreite von günstigen Einsteiger‑SSDs bis zu teuren PCIe‑5.0‑Modellen für professionelle Arbeitslasten.

Marktdynamik: Warum Preise steigen

Die Tests sehen den Markt in Bewegung. Der weltweite Bedarf an NAND‑Speicher hat sich durch das Wachstum bei KI‑Anwendungen erhöht; das drückt auf die Lieferketten. Hersteller reagieren mit angepassten Preisen, wodurch Endkunden deutliche Schwankungen sehen. Im Ergebnis sind SSDs nicht mehr nur ein reiner Preiswettbewerb — Performance und Verfügbarkeit bestimmen den Kaufzeitpunkt vermehrt mit.

Für wen welches Modell passt

Gamer mit hohem Anspruch an Ladezeiten und Streaming profitieren von schnellen PCIe‑4.0‑ bis PCIe‑5.0‑Laufwerken; preisbewusste Käufer finden mit PCIe‑4.0‑Modellen oft das beste Verhältnis aus Preis und Leistung.

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Die c't‑Messungen klassieren die Kingston Fury Renegade G5 als Testsieger: PCIe‑5.0‑nahe Performance bei unter 7 Watt und rund 311 Euro für die 2‑TB‑Variante.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.