US-Präsident Donald Trump wartet auf eine Antwort aus Teheran auf einen von Washington vorgelegten Vorschlag zur Deeskalation, während an der Nordgrenze Israels heftige Gefechte mit zahlreichen Angriffen auf Hisbollah-Stellungen gemeldet wurden. Das Weisse Haus rechnete laut Berichten mit einer raschen Rückmeldung, steht aber international unter grossem Druck und vor schwierigen Entscheidungen. Zeitgleich meldete das libanesische Gesundheitsministerium mehrere Tote bei Angriffen im Süden des Libanon; westliche Staaten verlegen Kriegsschiffe, um die Schifffahrt, insbesondere die Strasse von Hormus, zu schützen.
US-Präsident Donald Trump wartet nach Angabe von Quellen weiterhin auf eine Antwort aus Teheran auf einen von Washington vorgelegten Vorschlag zur Deeskalation. Das Weisse Haus rechnete laut Berichten mit einer raschen Rückmeldung. Die diplomatische Initiative steht damit im Zentrum aktueller Vermittlungsbemühungen, auch wenn Beobachter grossen Skeptizismus anmelden.
Washington und Teheran
Dem Bericht zufolge präsentierten US-Kreise einen konkreten Vorschlag an Teheran, mit dem weitere militärische Konfrontationen vermindert werden sollten. Washington wartet nun auf eine formelle Reaktion. Beobachter warnen, die Optionen für die USA seien ungeläufig und mit hohen Kosten verbunden. Dr. Andreas Böhm, Dozent an der Universität St. Gallen und Nahostexperte, sagte, Trump habe sich in eine missliche Lage manövriert und stehe vor drei schlechten Optionen: einen Kompromiss weit unter den maximalen US-Forderungen, eine Fortsetzung des Status quo mit massiven wirtschaftlichen Folgen oder einen Wiederbeginn der Kriegshandlungen. Böhm ergänzte, Trump habe sich vermutlich für die für ihn am wenigsten problematische Lösung entschieden.
Parallel setzt Teheran sein aggressives Verhalten auf See fort. Nach Angaben aus den Berichten drohten iranische Abgeordnete und Teile der Revolutionsgarden mit Vergeltung für Angriffe auf iranische Handelsschiffe und Tanker. Der Hardliner Ebrahim Azizi warnte auf der Plattform X, eine Unterstützung US-naher Resolutionen könne zur dauerhaften Schliessung der Strasse von Hormus führen. Solche Drohungen erhöhen das Risiko erheblicher wirtschaftlicher Störungen, vor allem für die weltweite Energieversorgung.
Die Quellen dokumentieren ausserdem, dass das US-Militär trotz einer formellen Waffenruhe zwei unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und ausser Gefecht gesetzt habe. Als Folge kündigte Teheran weitere Vergeltungsmassnahmen gegen US-Einrichtungen und Schiffe an.
Angesichts dieser Zwischenfälle bereiten sich westliche Staaten auf einen verstärkten Schutz der Schifffahrt vor.
Grossbritannien verlegte den Zerstörer HMS Dragon in die Region, und Frankreich entsandte einen Flugzeugträgerverband ins südliche Rote Meer, um eine koordinierte Präsenz aufzubauen und Handelsrouten zu schützen. Die Verlegungen sollen einen multinationalen Marineeinsatz vorbereiten, dessen Ziel die Sicherung der Strasse von Hormus ist. Russland signalisierte unterdessen Bereitschaft, angereichertes iranisches Uran erneut einzulagern. Präsident Wladimir Putin sagte, Moskau könne bei der Lagerung helfen, sofern alle Konfliktparteien zustimmten, und wies darauf hin, Russland bleibe im Kontakt mit Teheran und Washington.
Nordgrenze Israel und Südlibanon
Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah dauern an. Israel meldete zahlreiche Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon. Nach Angaben der Hisbollah setzte die Bewegung Raketen, Mörser und Drohnen gegen israelische Stellungen ein. Israelische Gegenangriffe töteten nach Hisbollah-Angaben Kommandeure und Kämpfer der Bewegung. Zudem gab es Berichte über Drohnenabstürze und Verwundete auf israelischer Seite.
Das libanesische Gesundheitsministerium meldete mehrere Tote bei israelischen Angriffen in Südlibanon. Die Angaben zu Opferzahlen und Zerstörungen variieren zwischen verschiedenen Quellen. Die israelische Armee kündigte an, sich auf weiteren Beschuss aus dem Libanon vorzubereiten, und forderte Zivilisten in betroffenen Ortschaften zur Evakuierung auf. Zu einzelnen Angriffen gab die Armee zunächst keine Stellungnahme ab, weshalb konkrete Opferzahlen in einigen Fällen nur aus libanesischen Regierungsangaben stammen.
Analysten sehen strategische Gründe für das zögerliche Vorgehen beider Seiten. Der Iran verfüge über geografische Tiefe und asymmetrische Mittel, mit denen er wirtschaftlichen Druck erzeugen könne, etwa durch Störungen der Schifffahrt, während die USA militärisch dominant, politisch aber in einer schwierigen Position seien, wie Andreas Böhm ausführte. Die Berichte erwähnen ausserdem, dass der Konflikt seit rund zehn Wochen andauere und die Spannungen in der Region trotz formaler Waffenruhe an mehreren Schauplätzen weiter zugenommen haben.
Gleichzeitig kursieren in einigen Meldungen Hinweise auf ein mögliches, baldiges Übereinkommen zwischen Washington und Teheran. Diese Berichte gelten in den verfügbaren Quellen als unbestätigt und wurden als nicht verifiziert bezeichnet. Die Behauptung eines konkreten Deals erscheint in den Quellen derzeit nicht bestätigt.
Das Weisse Haus erwartet laut Berichten eine Antwort aus Teheran auf den US-Vorschlag, während Grossbritannien und Frankreich Kriegsschiffe verlegen, um die Strasse von Hormus und die internationale Schifffahrt zu sichern.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.