«Das Projekt Helvetia läuft bis mindestens Juni 2028», schreibt die Schweizerische Nationalbank. Die Verlängerung macht Helvetia zu einem länger laufenden Pilotprogramm zur Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte in Zentralbankgeld, primär relevant für Banken und Finanzmarktinfrastrukturen. Die SNB betont zugleich, dass die Fortsetzung kein Automatismus zur dauerhaften Einführung eines Wholesale-CBDC ist, und Antoine Martin, Vizepräsident des Direktoriums, stellte am Point Zero Forum klar, dass kein Retail-CBDC für Haushalte geplant sei. Und Die Bestätigung erschien am 5. Juli 2026 in Berichten und auf der SNB-Website.

«Das Projekt Helvetia läuft bis mindestens Juni 2028», schrieb die Schweizerische Nationalbank, und mit dieser Feststellung wandelt sich Helvetia vom kurzen Forschungsexperiment zum operativen Pilot mit einem klaren Zeithorizont. Die SNB will in den nächsten knapp zwei Jahren praktische Tests durchführen, um zu verstehen, wie sie ihr Mandat in einer stärker tokenisierten Finanzlandschaft erfüllen kann. Entscheidend ist die Zielgruppe: Es geht um professionelle Marktteilnehmer, nicht um private Haushalte.

Was genau hat die SNB verlängert? Die SNB hat den formellen Pilotbetrieb des Projekts Helvetia bis mindestens Juni 2028 bestätigt. Damit ist Helvetia kein kurzes Forschungsstatement mehr, sondern ein laufender Test, der technische Abläufe, Aufsichtsfragen und Interoperabilität praktisch erproben soll. Die Mitteilung nennt keine weiteren festen Veröffentlichungstermine oder Beschlussdaten ausser dem neuen Zeithorizont.

Welche technischen Modelle testet Helvetia? Die SNB verfolgt zwei unterschiedliche Ansätze.

Beim integrierten Ansatz tokenisiert die SNB sowohl das Zentralbankgeld als auch die Vermögenswerte auf derselben DLT-Infrastruktur und gibt im Pilot ein wholesale-CBDC auf der regulierten SIX Digital Asset Platform aus, um Delivery-versus-Payment-Transaktionen zu ermöglichen. Beim synchronisierten Ansatz verbleibt das Zentralbankgeld im traditionellen SIC-RTGS-System, das über eine Schnittstelle mit einer DLT-Abwicklungsplattform verbunden wird, eine Methode, die BX Digital bereits produktiv einsetzt.

Für wen ändert sich durch die Verlängerung etwas, und was bedeutet das praktisch? Primär betrifft die Verlängerung Banken, zentrale Gegenparteien, Verwahrstellen und Betreiber von DLT-basierten Finanzmarktinfrastrukturen. Die Tests zielen darauf ab, Abwicklungsprozesse, Schnittstellen und die betrieblich-aufsichtliche Praxis zu prüfen, damit der Privatsektor Planungssicherheit erhält.

Haushalte bleiben ausdrücklich ausgeschlossen; die SNB macht deutlich, dass kein Retail-CBDC für den Zahlungsverkehr der Bevölkerung geplant ist.

Welche konkreten Tests und Produkte laufen im Pilotbetrieb? Im integrierten Ansatz stellt die SNB wCBDC für Finanzinstitute auf der SIX Digital Asset Platform bereit, so dass Marktteilnehmer Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten direkt in digitalem Zentralbankgeld abwickeln können. Parallel untersucht die SNB Schnittstellen, die DLT-Abwicklungssysteme mit dem SIC-RTGS koppeln, um synchronisierte Abwicklung zwischen beiden Systemwelten zu ermöglichen. Die SNB betont, dass die Pilotversuche vor allem technische sowie betrieblich-aufsichtliche Fragen klären sollen und keine unmittelbare Produkteinführung bedeuten.

Welche politischen oder regulatorischen Folgeschritte sind vorgesehen? Konkrete Beschlussdaten nennt die SNB nicht, sie stellt den Laufzeitrahmen bis Juni 2028 als verbindlichen Bezugspunkt für weitere Evaluationen und Berichte heraus. Damit ist der Zeitrahmen für weitere Prüfungen gesetzt, zugleich bleibt offen, ob und in welcher Form Ergebnisse in langfristige Entscheidungen münden.

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Als nächster Meilenstein sind die von der SNB veröffentlichten technischen Resultate und Berichte zu beobachten; sie werden zeigen, ob die Versuchsergebnisse in konkrete Folgeentscheidungen münden. Quelle: SNB-Medienmitteilung, 5. Juli 2026.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.