Vor den LED-Wänden am Nasdaq-Gebäude in New York sammelten sich Händler und Schaulustige, während blinkende Kurstafeln die ersten Orders anzeigten. Der erste gehandelte Preis der frisch notierten SpaceX-Aktie lag bei 150 US-Dollar, rund 11 Prozent über dem Zeichnungspreis von 135 US-Dollar, und erreichte im Tagesverlauf Spitzen nahe 175 US-Dollar. Das Tagesplus schloss bei etwa 19 Prozent und schob die kurzfristige Marktkapitalisierung über die Schwelle von 2 Billionen US-Dollar, die Erstbewertung lag jedoch bei etwa 1,75 bis 1,77 Billionen US-Dollar. Für Anleger sind nun Abwicklungs- und Einbuchungstermine, voraussichtliche Startdaten für den Optionshandel und die Folgen der hohen Volatilität die nächsten Beobachtungspunkte.
In den ersten Minuten nach Markteröffnung vor dem Nasdaq-Sitz beherrschten schnelle Kursbewegungen die Stimmung, Händler riefen Orders durch, und auf den LED-Wänden stiegen die Zahlen in kurzen Zyklen an und ab. Der offizielle erste Handelspreis wurde mit 150 US-Dollar festgestellt, vorbörsliche Indikationen lagen phasenweise deutlich höher. Im Intraday-Verlauf notierte die Aktie mehrfach um 170 bis 175 US-Dollar und fiel bis zum Handelsschluss auf rund 161 US-Dollar zurück, was einem Plus von circa 19 Prozent gegenüber dem Zeichnungspreis entsprach.
SpaceX sammelte beim Börsengang rund 75 Milliarden US-Dollar ein, und die Erstbewertung wurde auf etwa 1,75 bis 1,77 Billionen US-Dollar taxiert, wie Boerse-Online, Capital und IG unter Berufung auf Marktinformationen vom Handelstag berichteten. Die Handelsspitzen verschoben die kurzfristige Marktkapitalisierung sogar oberhalb der 2-Billionen-US-Dollar-Marke, auch wenn diese Marke eher ein Momentbild der volatileren Intraday-Notierungen darstellte. Der Umfang der Emission macht den Börsengang zum grössten in der Geschichte, das eingenommene Volumen übertrifft bisherige IPO-Rekorde deutlich.
Die Notierung verändert die Kapitalstruktur von SpaceX erheblich, ohne die zugrundeliegenden operativen Kennzahlen über Nacht zu verändern. Starlink, die Satelliten-Internet-Sparte des Unternehmens, erzielte laut Unternehmensangaben im ersten Quartal 3,26 Milliarden US-Dollar Umsatz und zählt rund 10,3 Millionen Kunden in 164 Ländern. Dem gegenüber stand im letzten Geschäftsjahr ein Verlust von rund 5 Milliarden US-Dollar. Diese Mischung aus starkem Umsatzwachstum in der Satellitenkonnektivität und noch nicht profitabler Gesamtbilanz bleibt der Faktor, der den langfristigen Bewertungsdiskurs bestimmen wird.
Privatanleger, institutionelle Investoren und Tausende aktuelle sowie ehemalige Mitarbeitende spürten die unmittelbaren Effekte des Börsengangs. Zahlreiche ehemalige Mitarbeitende wurden durch die neue Bewertung zu Millionären, einzelne gar zu Multimillionären. Marktberichte dokumentierten ein extrem hohes Volumen: Bereits 15 Minuten nach Handelsbeginn wurden Trades in Milliardenhöhe verzeichnet. Die starke Nachfrage führte zu den ausgeprägten Kursschwankungen in den ersten Handelsstunden.
Die Aktienverteilung folgte dem in den Prospekten beschriebenen Plan: Ein grosser Teil der verkauften Anteile ging an institutionelle, langfristig orientierte Investoren, ein nicht unwesentlicher Anteil an Privatanleger. Für Anleger in Europa ist zudem relevant, dass die tatsächliche Einbuchung der neuen Aktien in vielen Depots verzögert erfolgen kann.
Banken und Broker meldeten frühestmögliche Liefertermine an die Depotbanken, Investoren sollten sich auf späte Einbuchungen einstellen.
Aus der Marktmechanik heraus dürften Optionen auf SpaceX zeitnah eingeführt werden, was zusätzliche Volatilität bringen kann, sobald entsprechende Optionskontrakte und Market-Maker aktiv werden. Marktteilnehmer notierten, dass der Optionshandel und die Bereitstellung von Liquidität durch Market-Maker die nächsten Treiber für kurzfristige Bewegungen sein werden. Händler achten nun insbesondere auf die Abwicklungslage, die Orderbuchtiefe und die Preisbildung in den ersten Tagen nach der Aufnahme des Optionshandels.
Die Financial Times zitierte Elon Musk vor Handelsöffnung mit den Worten, es sei "kaum zu glauben, dass ein kleines Unternehmen nun den grössten Börsengang aller Zeiten hinlegt". In mehreren Medienberichten wurde Musk durch die neue Marktbewertung als erster Billionär der Geschichte geführt, ein Status, der sich aus der Kursentwicklung des Handelstags ergab. Solche personalisierten Wertzuschreibungen spiegeln die starke Psychologie rund um den Titel wider, verändern aber nicht die fundamentalen Rechnungen, die Anleger anstellen müssen.
Für die breite Marktbetrachtung bleibt entscheidend, wie SpaceX seine Mittel aus der Emission verwendet, wie schnell Starlink weiter skaliert und ob operative Verluste rasch zurückgefahren werden können. Short- bis mittelfristig aber wird die Aktie durch das hohe Volumen, die breite Streuung an neuen Eigentümern und bald verfügbaren Derivaten anfällig für starke Preisausschläge bleiben.
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Die unmittelbar nächsten Marktereignisse sind die Einbuchung der neuen Aktien in den Depots, deren Termine je nach Depotbank variieren, und der erwartete Start des Optionshandels. Beide Ereignisse dürften die kurzfristige Volatilität weiter bestimmen.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.