Prüfen Sie zuerst: In vielen Gemeinden begann Eid al-Adha am 27. Mai 2026, doch die exakten Beginnzeiten bestimmen lokale Mondsichtung und Gemeindebeschlüsse. Das Opferfest dauert traditionell vier Tage; der kultisch wichtige Tag von Arafah fiel 2026 auf den 26. Mai und wird vielerorts mit zusätzlichem Fasten und Gebeten bedacht. In der Schweiz geben Gemeinden verbindliche Hinweise zu Festgebeten, Sammelstellen für Kurban-Beiträge und Teilnahmebedingungen.

Sie überlegen, ob heute gefeiert, gearbeitet oder Kinder in die Schule geschickt werden sollen. Die wichtigste Regel vorab: Für verbindliche Angaben prüfen Sie die Mitteilungen Ihrer eigenen Gemeinde oder Moschee. In der Schweiz können lokale Ankündigungen von den astronomischen Berechnungen abweichen; barakah.ch empfiehlt daher, auf die Hinweise des jeweiligen islamischen Zentrums zu achten.

Eid al-Adha, im Türkischen Kurban Bayrami genannt, ist das wichtigste Fest im Islam. Es erinnert an die Bereitschaft Abrahams, seinem Glauben zu folgen. Üblich sind besondere Festgebete, Familienbesuche und gemeinsame Mahlzeiten. Der Brauch wird in vielen Sprachen mit Segenswünschen begleitet: Auf Arabisch sagt man Eid Mubarak, auf Türkisch Kurban bayraminiz mubarek olsun oder kürzer Bayram mübarek olsun. Die Webseiten moz.de und die Morgenpost haben mehrere gebräuchliche Formulierungen zusammengestellt, die in deutschen und türkischen Communities verbreitet sind.

Traditionell dauert das Opferfest vier Tage. Viele Gemeinden organisieren für diese Tage öffentliche Gebete, Treffen für Familien und gemeinschaftliche Essen. In Staaten mit erlaubter Schlachtung bringt man an Eid al-Adha häufig ein Opfertier dar, das verteilt wird. In der Schweiz ist die direkte Durchführung von Qurbani-Schlachtungen rechtlich und praktisch nicht in allen Fällen möglich. Deshalb haben zahlreiche Gemeinden verbindliche Abläufe für Spenden und Sammelaktionen etabliert, damit Kurban-Beiträge in Regionen mit zulässiger Schlachtung an Bedürftige verteilt werden können. Auch barakah.ch weist konkret auf solche Praktiken hin und ruft zu Spenden für Iftar- und Kurban-Aktionen zugunsten Geflüchteter und bedürftiger Familien in Asien, Afrika und anderen Regionen auf.

Praktische Hinweise für Muslime in der Schweiz

Für die praktische Planung sind drei Punkte entscheidend. Erstens, die genaue Startzeit für das Festgebet. Diese hängt von der Mondsichtung und von der Interpretation der jeweiligen Gemeinde ab. Zweitens, die Frage der Teilnahme von Schulkindern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Drittens, wie und wo Kurban-Beiträge abgegeben werden können.

Zur ersten Frage: Weil der gregorianische Kalender und der islamische Mondkalender nicht eins zu eins korrespondieren, können Gemeinden in Nachbarorten unterschiedliche Termine nennen. Barakah.ch stützt seine Angaben auf astronomische Berechnungen und lokale Gemeindeaushänge, und rät, die Mitteilungen der eigenen Moschee zu beachten.

Das gilt für Beginnzeiten des Festgebets, aber auch für Hinweise zu Hygieneregeln und Veranstaltungsabläufen.

Zur zweiten Frage: In der Schweiz sind Regelungen für das Fernbleiben von der Schule wegen religiöser Feiertage regional verschieden. Der Brief verweist darauf, dass in Deutschland Landesregelungen existieren, etwa in Nordrhein-Westfalen, wo eine einmalige Beurlaubung pro Feiertag möglich ist, wie WDR erläutert. In der Schweiz geben lokale Schulen oder Schulämter verbindliche Auskünfte; deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig mit der Schulleitung oder dem zuständigen Schulamt Kontakt aufzunehmen, wenn Kinder an Festgebeten oder familiären Zeremonien teilnehmen sollen.

Zur dritten Frage, der Organisation von Kurban-Beiträgen: Weil viele Schlachtungen in der Schweiz nicht durchführbar sind, weisen Gemeinden auf die Möglichkeit hin, Beiträge an vertrauenswürdige, registrierte Hilfsorganisationen zu geben. Diese Organisationen führen die Schlachtung in Ländern mit zugelassener Praxis durch und verteilen das Fleisch an Bedürftige. Barakah.ch nennt hierzu konkrete Hinweise und ruft dazu auf, Sammelstellen der Gemeinde oder anerkannte humanitäre Organisationen zu nutzen, statt Einzelaktionen ohne klare Registrierung durchzuführen.

Wenn Sie heute teilnehmen, besuchen oder spenden wollen, prüfen Sie zuerst folgende Punkte bei Ihrer Moschee: Bestätigte Beginnzeiten des Festgebets, Abgabe- oder Sammelstellen für Kurban-Beiträge, Hygieneregeln bei Gemeinschaftsessen und den Ablauf für Familienbesuche. Viele Gemeinden veröffentlichen diese Informationen online und an ihren Aushängen. Sind Schlachtungen in der Schweiz nicht möglich, wählen Sie eine registrierte Hilfsorganisation oder die Sammelstellen Ihrer Gemeinde für Auslandsspenden.

Zum religiösen Ablauf: Der Tag von Arafah, der dem Opferfest vorausgeht, fiel in diesem Jahr auf den 26. Mai 2026.

Barakah.ch verweist auf überlieferte Aussagen, wonach das Fasten am Arafah-Tag besondere Verdienste habe, und empfiehlt Schweigefasten und zusätzliche Gebete. Viele Gläubige halten sich an diese Empfehlung und nutzen den Tag für persönliche Spiritualität und Fürbitten, bevor die Familienfeste am Eid selbst beginnen.

Es lohnt sich zudem, bei Saal- und Moscheeveranstaltungen auf Hygiene- und Sicherheitsvorgaben zu achten. Gemeinden geben hierzu in der Regel klare Hinweise, etwa zu Essensausgaben und zum Verhaltenskodex bei gemeinsamen Mahlzeiten. Das schützt nicht nur die Teilnehmenden, sondern erleichtert auch die Organisation von Spendenaktionen.

Zum Kontext: Das Zuckerfest Eid al-Fitr, das das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert, fiel in diesem Jahr bereits auf den 20. März 2026. Der Ramadan dauerte bis zum 19. März 2026, und viele Gemeinden feierten das Fest des Fastenbrechens mehrere Tage lang mit Festgebeten, Besuchsritualen und dem Verteilen von Süßigkeiten an Kinder. Diese Abfolge von Ramadan-Ereignissen und dem anschliessenden Opferfest prägt das religiöse Jahr vieler muslimischer Familien.

Als kurze Handlungsanweisung für heute: 1) Prüfen Sie die Ankündigung Ihrer Moschee oder Ihres islamischen Zentrums für genaue Zeiten. 2) Erkundigen Sie sich bei der Schule Ihres Kindes, wie Beurlaubungen geregelt sind. 3) Geben Sie Kurban-Beiträge nur an registrierte Sammelstellen oder anerkannte Hilfsorganisationen weiter. Diese drei Schritte verhindern Missverständnisse und helfen, dass Feierlichkeiten sicher und regelkonform ablaufen.

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Für viele Gemeinden begann Eid al-Adha am 27. Mai 2026. Behalten Sie die Mitteilungen Ihrer Moschee im Blick und geben Sie Kurban-Beiträge vorzugsweise über registrierte Sammelstellen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.