Hier ist die einfache Antwort, die viele suchen: «Alice» war inhaltlich stark, aber kein typischer ESC-Beitrag. Die Schweiz verpasste erstmals seit 2018 das Finale, nachdem Veronica Fusaro im zweiten Halbfinal in Wien nicht eines der zehn Finaltickets erhielt. Die 29-jährige Singer-Songwriterin aus Thun trat mit dem Rockstück «Alice» an, das Gewalt gegen Frauen thematisiert, und setzte auf eine filmische Inszenierung mit blutroten Seilen und einem Gitarrensolo. Fusaro sprach nach dem Auftritt von grosser Enttäuschung, freute sich aber, «wie viele Leute mich und meine Musik entdeckt haben».

Hier ist die einfache Antwort, die viele suchen: «Alice» war inhaltlich stark, aber kein typischer ESC-Beitrag. Ich sage es Ihnen direkt, so trennt sich das Publikum. Wer beim Eurovision Song Contest auf eingängige Popmelodien oder Balladen setzt, hatte dieses Jahr einen klaren Vorteil, berichtet der Tages-Anzeiger. Ein Rockstück, das Gewalt gegen Frauen thematisiert, ist in diesem Wettbewerb schwerer durchsetzbar. Das hat Veronica Fusaro selbst nach dem Auftritt angedeutet, als sie laut 20 Minuten sagte, «‹Alice› ist halt kein ESC-Song».

Was auf der Bühne geschah

Die Inszenierung von «Alice» war deutlich und filmisch. Auf der Bühne befreite sich Fusaro aus einem Spinnennetz aus blutroten Seilen und spielte zum Schluss ein Gitarrensolo, das in den TV-Bildern Szenenapplaus erhielt, so 20 Minuten. Vilan24 und 20 Minuten berichten, dass es in den Proben technische Probleme mit Requisiten gegeben hatte, diese im Halbfinale aber offenbar gelöst waren. In Sozialen Medien erhielt die Performance viel Zuspruch für das Bühnenkonzept und das Gitarrensolo, gleichzeitig zeigten Wettquoten laut Vilan24 Fusaro vor der Show im hinteren Feld.

Die Szene war nicht nur visuell provokant, sie vermittelte eine klare Botschaft. Das Thema Gewalt gegen Frauen ist zentral für «Alice». Fusaro würdigte nach dem Auftritt die Reichweite, die ihr Song erhalten habe. In der Mitteilung der Schweizer Delegation sagte sie: «Die Enttäuschung ist in diesem Moment erst einmal gross», und ergänzte, sie freue sich, «wie viele Leute mich und meine Musik entdeckt haben» und sei dankbar, «dass ich dem europäischen Publikum die Geschichte von Alice erzählen durfte!»

Ergebnis, Reaktionen und die Folgen für die SRG

Die nüchternen Zahlen sind klar. Aus dem zweiten Halbfinal in Wien zogen unter anderen Dänemark, Norwegen, Australien, Bulgarien, Ukraine, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien weiter. Die Schweiz gehörte nicht dazu, und damit verpasste sie erstmals seit 2018 wieder das Finale, wie Tages-Anzeiger und 20 Minuten melden. Vilan24 bemerkt, dass die Entscheidung erst kurz nach 23 Uhr gefallen sei und das letzte Finalticket an Tschechien ging, die Schweiz also knapp scheiterte.

Das zweite Halbfinal brachte zudem Beiträge, die Diskussionen auslösten. Tages-Anzeiger weist darauf hin, dass sich auch das kontroverse rumänische Lied «Choke Me» von Alexandra Capitanescu qualifizierte, ein Beitrag, den Kritiker beschuldigen, sexuelle Strangulation zu romantisieren.

Solche Fälle zeigen, dass das ESC-Publikum dieses Jahr zu klaren, eingängigen Beiträgen tendierte, so der Tages-Anzeiger, was das Herausragen eines Rocksongs wie «Alice» zusätzlich erschwerte.

Zur Auswahl von «Alice» vor dem ESC liefert 20 Minuten zusätzliche Details. Demnach war «Alice» das Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlverfahrens der SRG. Aus 493 eingereichten Songs hatte «Alice» überzeugt. Stimmen aus Publikum und Fachjury wurden nach dem Schweizer Verfahren je zur Hälfte gewichtet. Yves Schifferle, Head of Delegation der Schweiz, sagte laut 20 Minuten, dass die SRG «wie jedes Jahr nach dem ESC» die Prozesse überprüfe und bei Bedarf Anpassungen vornehmen werde. 20 Minuten stellt zugleich fest, dass die genaue Aufschlüsselung, ob Fusaro an Jury- oder Publikumspunkten scheiterte, nicht veröffentlicht wird.

Mediale und publikumseitige Reaktionen fächern das Nachspiel breit auf. Tages-Anzeiger beschreibt öffentliche Kritik am Moderationsduo des Abends. 20 Minuten zitiert Stimmen, die ein Überdenken der SRG-Strategie fordern. Diese Debatten betreffen nicht nur die Songwahl, sondern auch die Frage, ob das Auswahlverfahren die richtigen Beiträge fördert, wenn das ESC-Publikum derzeit offensichtlich eine bestimmte musikalische Richtung präferiert.

Für die Künstlerin selbst bedeutet das Aus keine Pause. Laut 20 Minuten und 20min.ch hat Veronica Fusaro bereits eine Europa-Tournee für Herbst 2026 angekündigt. Die Tour beginnt am 1. Oktober 2026 und läuft bis 16. Dezember 2026, mit Stationen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Grossbritannien, Italien und den Niederlanden; Fusaro wird das aktuelle Album «Looking for Connection» live präsentieren. Wer die Künstlerin nach dem ESC-Auftritt weiterverfolgen will, findet hier eine konkrete Perspektive.

Für Sie, die jetzt überlegen, wie Sie reagieren sollen: Es ist sinnvoll, die offiziellen Kanäle der Künstlerin oder die Veranstalterangaben zu prüfen, um Termine und Vorverkauf zu bestätigen. Das ist der praktischste nächste Schritt, wenn Sie Fusaro live sehen wollen.

Die emotionale Bilanz ist zwiespältig. Fusaro sagte laut Tages-Anzeiger nach der Niederlage: «Ich habe sicher nicht verloren.» Diese Haltung fasst zusammen, was viele Fans fühlen. Die Musik wirkt weiter, auch ohne Finalplatz.

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Konkreter nächster Schritt: Veronica Fusaro beginnt ihre Europa-Tournee am 1. Oktober 2026.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.