90 Punkte: Anna-Carina Woitschack erzielte im Finale der 19. Staffel von Let’s Dance die perfekte Jury-Wertung und wurde damit am 29. Mai 2026 zur Dancing Star 2026 gekürt. Die RTL-Show endete mit Milano auf Rang zwei und dem Schweizer Joel Mattli auf Platz drei, nachdem die Jury mehrfach Höchstnoten vergeben hatte. Entscheidend war das Zuschauer-Voting: Woitschack sammelte die meisten Anrufe und sicherte sich so den Pokal trotz der ebenfalls sehr starken Bewertungen ihrer Konkurrenten. Die Live-Sendung lief bei RTL und auf RTL+.
Hohe Jury-Noten standen gegen das Publikumsvoting, am Ende setzte sich das Publikum durch und krönte Woitschack zur Siegerin.
Woitschacks perfekte Serie
Anna-Carina Woitschack und ihr Profi Evgeny Vinokurov zeigten im Finale drei Tänze und erhielten in jeder Runde die maximale Bewertung von 30 Punkten, womit sie auf die perfekte Summe von 90 Punkten kamen. Den Abend eröffneten sie mit einem Quickstep zu "Umbrella" von Rihanna und bekamen prompt 30 Punkte. Im zweiten Durchgang präsentierten sie einen Paso Doble zu "Malagueña" von Paco de Lucía, eine Darbietung, die Juror Joachim Llambi als "den besten Tanz der Staffel" bezeichnete. Für den abschliessenden Freestyle vergab die Jury erneut 30 Punkte.
Die Jury bestand aus Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi. Deren Reaktionen prägten das Finale, vor allem Llambis Kommentar zum Paso Doble blieb haften: "Wenn du mit diesem Tanz die Leute nicht überzeugt hast, dann weiss ich auch nicht mehr, was wir noch machen sollen, dann können wir nach Hause gehen." Die drei 30er in Folge machten Woitschacks Sieg vor allem zu einer juristischen Vollendung, das Zuschauer-Voting entschied jedoch über die endgültige Reihenfolge.
Enge Konkurrenz: Milano und Joel Mattli
Joel Mattli und seine Profi-Partnerin Malika Dzumaev lieferten ebenfalls herausragende Auftritte. Ihr Quickstep und der als Lieblingstanz gewählte Contemporary zu "Ordinary" von Alex Warren wurden von der Jury mit je 30 Punkten belohnt. Beim Freestyle verloren sie geringfügig Boden und erhielten 27 Punkte, womit sie auf 87 von 90 möglichen Jury-Punkten kamen. Trotz dieser hohen Jury-Bewertung reichte es für Mattli nur zum dritten Platz, weil das Publikumsvoting ihn hinter die beiden weiteren Finalisten zurückstufte. Blick und andere Berichte hoben diese Diskrepanz zwischen Jury- und Zuschauerwertung hervor.
Milano und seine Tanzpartnerin Marta Arndt zeigten unter anderem einen Tango und erreichten überwiegend sehr hohe Bewertungen. In der Endabrechnung belegten sie den zweiten Platz. Die Schlussrunde machte deutlich, dass Höchstnoten von der Jury zwar möglich sind, die endgültige Platzierung aber vom Publikum entschieden wurde.
Die Übergabe der Trophäe nahm der Vorjahressieger Diego Pooth vor.
Im Finale musste jedes Paar drei Tänze zeigen: einen von der Jury bestimmten Eröffnungs-Tanz, einen Lieblingstanz aus der Staffel und einen Freestyle. Dieser Aufbau verlangte von den Kandidaten sowohl technische Präzision als auch Kreativität. Woitschacks gleichmässig perfekte Noten in den drei Disziplinen zeigten, dass sie beides zusammenbrachte.
Die Sendung wurde live bei RTL und auf RTL+ ausgestrahlt. Die Jury-Mitglieder lieferten während der Show eine Mischung aus fachlicher Analyse und emotionaler Reaktion, was die Dramaturgie des Finales verstärkte. Für die Kandidaten bedeuteten die hohen Jury-Wertungen zwar ein klares Lob der Fachjury, am Ende aber bestimmten die Zuschaueranrufe die Reihenfolge auf dem Podest.
Der dritte Platz von Joel Mattli ist für die Schweiz bemerkenswert: Mattli war der einzige Schweizer im finalen Trio und zeigte über die ganze Staffel hinweg konstante Leistungen. Dennoch blieb der ganz grosse Schweizer Triumph aus, weil das Publikumsvoting ihm den Vortritt verwehrte.
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Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.