Gezahlte Lösegelder in Millionenhöhe haben Ransomware zu einer der grössten Bedrohungen für Unternehmen gemacht, und Heise iX reagiert mit einem praxisorientierten Workshop. Der zweitägige Onlinekurs «Nach dem Ransomware-Angriff, sicher entscheiden und kommunizieren» läuft jeweils 04.06., 05.06.2026 und 26.11., 27.11.2026, täglich 09:00 bis 17:00 Uhr, und enthält eine realitätsnahe Angriffs-Simulation mit live gesteuerten Verhandlungsaufgaben. Zielgruppe sind IT-Verantwortliche, Informationssicherheitsbeauftragte, Krisenstabsleitungen sowie technische und operative Führungskräfte. Die erste Durchführung beginnt am 04.06.2026; die Anmeldung ist offen und Plätze sind limitiert.
Heise iX hat ein neues, zweitägiges Online-Training aufgelegt, das Entscheidungsträger auf die konkreten Herausforderungen nach einem Ransomware-Angriff vorbereiten soll. Der Workshop trägt den Untertitel «Lösegeldverhandlung in der Praxis. Ablauf, Kommunikation und Entscheidungsfindung im Krisenfall» und kombiniert theoretische Inputs mit einer intensiven Praxisübung. Die Veranstaltung richtet sich explizit an Personen, die im Ernstfall die operativen Entscheidungen treffen müssen.
Praxisnahe Simulation statt reiner Theorie
Im Zentrum des Angebots steht eine praktische Ransomware-Simulation, aufgebaut für ein mittelständisches Unternehmen. Teilnehmende bilden während der Übung einen Krisenstab, der unter Zeitdruck operative Entscheidungen trifft. Zur Kommunikation mit den simulierten Angreifern nutzen die Teilnehmenden ein spezielles Chat-Portal, in dem Verhandlungen live gesteuert und gelenkt werden. So lassen sich Verhandlungsstrategien nicht nur besprechen, sondern direkt anwenden.
Unmittelbar nach der Simulation folgt eine gemeinsame Analyse. Dabei werden rechtliche, regulatorische und forensische Aspekte diskutiert. Ziel ist, aus den Übungen konkrete Grundlagen für unternehmensspezifische Krisenpläne abzuleiten. Heise iX nennt als behandelte Themen die Kontaktaufnahme mit Erpressern, Zahlungsfragen inklusive Kryptowährungszahlungen sowie die Kommunikation mit Stakeholdern, Behörden und Versicherern.
Was Teilnehmende lernen und wer leitet
Der Kurs vermittelt Entscheidungsträgern Kenntnisse über Angreifergruppen, typische Vorgehensweisen und Verhandlungsmechaniken, damit sie in den ersten Stunden eines Vorfalls fundiert handeln können. Praktische Inhalte reichen von taktischer Verhandlungsführung über Eskalationsszenarien bis zur forensischen Spurensicherung. Aus Sicht des Programms sollen die Teilnehmenden danach operative Entscheidungen unter Zeitdruck treffen, Kommunikationswege zu Angreifergruppen steuern und Verhandlungsstrategien praktisch anwenden können.
Als Trainerin führt Joanna Lang-Recht durch den Workshop. Sie ist Director IT Forensics und Prokuristin bei der intersoft consulting services AG und zertifizierte BSI-Vorfall-Expertin. In der Kursbeschreibung heisst es, dass sie mehrere Expertenteams in der Unterstützung von Unternehmen bei akuten Sicherheitsvorfällen verantwortet und ihren Schwerpunkt auf operative Krisenbewältigung, Krisenkommunikation sowie Verhandlungsführung und Lösegeldabwicklung legt.
Die Vermittlung basiert demnach auf Erfahrungen aus realen Incident-Response-Szenarien.
Heise iX stützt die Einordnung der Gefährdungslage auf die Einschätzung, dass Ransomware-Angriffe zu den größten Gefahren für Unternehmen zählen. Die Veranstalter verweisen darauf, dass die gezahlten Lösegelder in der Summe auf Millionen geschätzt werden, und betonen die Unsicherheit darüber, ob nach Zahlung tatsächlich Datenfreigabe oder Rückgabe erfolgt. Genau diese Unsicherheit ist ein Treiber für die Nachfrage nach praxisnaher Vorbereitung.
Der Workshop setzt stark auf die Überführung von Theorie in handlungsrelevante Abläufe. Durch die Simulation und die sofortige Auswertung lernen Teilnehmende, wie sich taktische Entscheidungen, Kommunikationswege und technische Massnahmen zusammensetzen. Die Mischung aus Rollenspiel im Krisenstab, Verhandlungsübungen im Chat-Portal und anschliessender Analyse soll helfen, Standardabläufe und Eskalationspfade in eigene Krisenpläne zu überführen.
Organisatorisch finden die beiden Online-Termine am 04.06., 05.06.2026 und 26.11., 27.11.2026 statt, jeweils ganztägig von 09:00 bis 17:00 Uhr. Heise iX nennt einen 10 Prozent Frühbucher-Rabatt, der laut Kursbeschreibung bis zum 29.10.2026 gilt. Konkrete Teilnahmegebühren sind in der verfügbaren Beschreibung nicht ausgewiesen; die Anmeldung erfolgt über das Heise-Angebot.
Die didaktische Struktur entspricht einem gängigen Incident-Response-Leitfaden: Erkennen, Entscheiden, Handeln, Auswerten. Heise iX liefert die Simulation und die Anleitung, die Teilnehmenden bringen die Entscheidungs- und Abstimmungsstrukturen ihres eigenen Unternehmens mit. Dadurch entstehen handfeste Ansätze, die sich in betriebliche Krisenpläne integrieren lassen.
Für IT-Verantwortliche und Führungskräfte, die bislang nur theoretische Richtlinien oder Checklisten haben, bietet das Format einen direkten Transfer in situative Handlungssicherheit. Wer bereits Erfahrung mit Incident Response hat, kann die Übungen nutzen, um Abläufe zu testen und Lücken in Kommunikationswegen, Rollenverteilungen oder technischen Massnahmen zu identifizieren.
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Die erste Durchführung beginnt am 04.06.2026; die Anmeldung ist offen und Plätze sind limitiert.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.