Erstmals seit Beginn der am 17. April vereinbarten Waffenruhe hat die israelische Luftwaffe am Mittwochabend einen südlichen Vorort von Beirut angegriffen. Berichten zufolge war das Ziel ein Kommandeur der Radwan-Einheit der Hisbollah; mehrere Quellen nennen konkrete Namen, die bislang nicht unabhängig bestätigt sind. Nach Angaben erfolgten mehrere schwere Luftschläge gegen ein Wohngebäude am Abend. Israel begründet den Schlag mit der Notwendigkeit, Raketenbeschuss auf Gemeinden im Norden Israels zu verhindern; der Angriff hat die Waffenruhe faktisch unterbrochen und im Norden Israels die Alarmbereitschaft erhöht.
Die israelischen Streitkräfte führten den Luftangriff am Abend aus, berichten mehrere Quellen. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit gewesen, einer Eliteformation der Hisbollah. Medienberichte und Angaben aus Hisbollah-nahen Kreisen nennen konkrete Namen, die bislang nicht unabhängig bestätigt sind. Ebenfalls genannt werden sein Stellvertreter und weitere Kämpfer der Einheit.
Der Angriff und seine unmittelbaren Folgen
Nach Angaben in verschiedenen Berichten wurden mehrere schwere Luftschläge auf einen Gebäudekomplex in einem südlichen Vorort von Beirut geflogen. Lokale Augenzeugen beschrieben laute Explosionen, Panik in den Strassen und eine Fluchtbewegung aus den betroffenen Vierteln. Einige Anwohner sagten, Menschen seien die Treppen hinuntergerannt und hätten Fahrzeuge am Strassenrand stehenlassen.
Nach Berichten habe sich der angegriffene Kommandeur in einer Wohnung im Vorort Dahiyeh aufgehalten; dort sei der Gebäudekomplex getroffen worden. Israelische Spitzenpolitiker, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz, gaben eine gemeinsame Erklärung heraus. Darin erklärten sie, man habe den Kommandeur ausschalten wollen, und betonten, kein Terrorist habe Immunität.
Israel begründet den Schlag damit, die Radwan-Einheit sei verantwortlich für wiederholten Raketenbeschuss auf israelische Ortschaften sowie für Angriffe auf israelische Soldaten. Ziel des Angriffs sei gewesen, die Sicherheit der Bevölkerung im Norden Israels zu gewährleisten. In Israel löste die Operation eine erhöhte Alarmbereitschaft an der Nordgrenze aus, berichten Quellen.
Kontext, Ablauf der Feuerpause und offene Fragen
Die Waffenruhe war am 17. April in Kraft getreten. Nach Darstellung mehrerer Berichte blieb sie jedoch fragil, weil Sicherheitsdienste und Medien weiterhin fast tägliche Zwischenfälle zwischen Israel und der Hisbollah meldeten.
Dem Briefing zufolge hatte sich der Konflikt seit Anfang März bereits deutlich verschärft, im Zusammenhang mit Raketentransfers aus dem Libanon sowie israelischen Luftschlägen und Bodenoperationen im Südlibanon.
Einige Berichte verweisen darauf, dass der letzte israelische Schlag auf Beirut vor Beginn der Feuerpause am 8. April erfolgt war. Beobachter wiesen darauf hin, dass die aktuelle Operation die de facto bestehende Waffenruhe unterbricht, auch wenn die beteiligten Parteien zuvor eine Ruheperiode vereinbart hatten.
Zur Frage einer möglichen Zustimmung oder Vorabinformation durch die USA existieren widersprüchliche Angaben. Ein Bericht zitiert eine Zeitung, die schreibt, Washington sei vorab informiert worden und habe dem Angriff zugestimmt. Andere Quellen nennen keine Hinweise auf eine US-Beteiligung oder Zustimmung. Diese Details sind demnach nicht eindeutig geklärt.
Auch die Angaben zu den Opfern beruhen bislang vor allem auf Mitteilungen von Hisbollah-nahen Kreisen und einem israelischen Fernsehsender. Offizielle zivile oder medizinische Stellen haben die genauen Verluste und die Identität aller Getöteten nicht unabhängig bestätigt, schreiben mehrere Berichte.
Analysten und Sicherheitskreise sehen in dem Schlag eine gezielte Aktion gegen die Führungsebene der Radwan-Einheit. Zugleich warnen sie davor, dass solche gezielten Angriffe die Gefahr weiterer Vergeltungsschläge erhöhen können. In Erwartung möglicher weiterer Eskalationen bleibt die Alarmbereitschaft im Norden Israels hoch.
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Die Identität der Getöteten ist bislang nicht unabhängig bestätigt.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.