250 Millionen US-Dollar zahlt Apple zur Beilegung von Sammelklagen in den USA wegen der Verzögerung angekündigter, KI-gestützter Siri-Funktionen, wie Heise berichtet. Betroffene sind US-Kundinnen und Kunden, die zwischen der WWDC-Präsentation am 10. Juni 2024 und Apples Eingeständnis der Verzögerung am 7. März 2025 ein iPhone 16 oder eines der damals aktuellen iPhone-15-Pro-Modelle gekauft haben. Die Vereinbarung wurde einem US-Bundesgericht in Kalifornien zur Bestätigung vorgelegt; Apple gibt kein Fehlverhalten zu. Die Gerichtsentscheidung steht noch aus, Apple nennt zugleich die mögliche Einführung der personalisierten Siri zusammen mit iOS 27 im Herbst als nächstes Zeitfenster.
Apple schlägt laut Bericht von Heise eine Zahlung von 250 Millionen US-Dollar vor, um mehrere Sammelklagen in den Vereinigten Staaten beizulegen. Das der Richterin in Kalifornien vorgelegte Vergleichsdokument betrifft demnach ausschliesslich Verbraucher mit Wohnsitz in den USA. Der Vorgang ist unter dem Aktenzeichen 5:25-cv-02668-NW beim zuständigen US-Bundesgericht registriert, wie Heise weiter angibt.
Wer Anspruch hat, und was ungeklärt bleibt
Anspruchsberechtigt sind nach dem vorgelegten Text Käuferinnen und Käufer, die zwischen dem 10. Juni 2024, dem Datum der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, und dem 7. März 2025 eines der damals aktuellen iPhone-16-Modelle oder ein iPhone 15 Pro erworben haben. In dieser Zeit hatte Apple die kontextsensitiven, personalisierten Siri-Funktionen angekündigt und in Werbematerialien für die Markteinführung der iPhone-16-Reihe im Herbst erwähnt. Im März 2025 teilte Apple öffentlich mit, die Software sei noch nicht verlässlich genug zur Auslieferung.
Das Vergleichsdokument nennt laut Heise weder die genaue Auszahlungssumme pro berechtigtem Kunden noch einen Zeitpunkt für die gerichtliche Bestätigung. Damit bleibt offen, wie viel einzelne Anspruchsberechtigte effektiv erhalten würden. Ebenfalls unklar ist, ob und wie Verwaltungskosten, Anwaltsgebühren und mögliche weitere Abzüge die Auszahlung an die Verbraucher beeinflussen.
Apple hat dem Dokument zufolge keine Schuld eingeräumt. Dieses Vorgehen ist typisch für aussergerichtliche Einigungen, wenn Unternehmen eine teure und langwierige Auseinandersetzung vermeiden wollen. Die Einreichung des Vergleichs bei Gericht setzt nun ein Prüfverfahren in Gang; ein Termin für die Entscheidung wird im vorgelegten Papier nicht genannt.
Technikversprechen, Demo und Verzögerungen
Die versprochenen Funktionen sollten Siri personalisierter und kontextsensitiver machen. Bei der WWDC am 10. Juni 2024 demonstrierte Apples Software-Chef Craig Federighi ein Szenario, in dem Siri anhand von Kalenderdaten, Veranstaltungsorten und Verkehrssituationen berechnet, ob ein verschobener Arbeitstermin mit dem Besuch einer Theateraufführung vereinbar ist.
Dieses konkrete Szenario ist bislang nicht umgesetzt worden.
Einige andere angekündigte KI-Elemente hat Apple seither schrittweise ausgeliefert. Laut Heise wurden etwa Live-Übersetzungen und Textkorrekturen nach und nach eingeführt. Die umfassendere, personalisierte Siri blieb jedoch aus. Am 7. März 2025 räumte Apple ein, dass die Software noch nicht zuverlässig funktioniere und deshalb nicht veröffentlicht werden könne.
In der Mitteilung zur Vergleichsvereinbarung verspricht Apple, die personalisierte Siri noch in diesem Jahr bereitzustellen, nennt aber keinen konkreten Releasetermin. Branchenbeobachter und Medien erwarten laut Heise eine mögliche Vorstellung zusammen mit iOS 27 im Herbst. Ob Apple dieses Ziel hält, lässt der vorgelegte Vergleich unbeantwortet.
Heise weist darauf hin, dass die Umrechnung der Vergleichssumme 250 Millionen US-Dollar in Euro in seinem Bericht rund 214 Millionen Euro ergibt. Diese Zahl dient lediglich der Einordnung, sie ist nicht Bestandteil des Gerichtsdokuments.
Schliesslich betont Heise, dass alle hier zitierten Details aus dem einen Artikel stammen. Es liegen nach deren Angaben keine unabhängigen Bestätigungen oder abweichenden Zahlen aus weiteren Quellen vor. Damit bleiben wesentliche Fragen offen.
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Die Vergleichsvereinbarung liegt der Richterin am zuständigen US-Bundesgericht in Kalifornien zur Entscheidung vor; ein Termin für die Bestätigung wurde im vorgelegten Dokument nicht genannt. Parallel nennt Apple die mögliche Einführung der personalisierten Siri zusammen mit iOS 27 im Herbst als nächstes technisches Zeitfenster, ohne einen konkreten Releasetermin zu nennen laut Heise.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.