Die Tür zur Konferenzhalle der Schweizerischen Nationalbank in Zürich schwang am Donnerstag auf, als Mitarbeitende die Druckexemplare des Finanzstabilitätsberichts 2026 verteilten. Die SNB bewertet das Schweizer Finanzsystem insgesamt als funktionsfähig und belastbar, nennt aber hohe Hypothekarschulden der Haushalte und die Ausbreitung von Stablecoins als zentrale Verwundbarkeiten. Stresstests zeigen, dass die Mehrheit der Institute, inklusive UBS, Verluste in relevanten Negativszenarien verkraften könnte, während die Profitabilität 2025 insgesamt zulegte, jedoch mit deutlichen Unterschieden zwischen Bankkategorien. Die Nationalbank betont die Bedeutung von Kapital- und Liquiditätspuffern, sieht aber weiteren Untersuchungsbedarf bei Nichtbanken-Finanzintermediären und digitalen Vermögenswerten.
Am Donnerstag in Zürich stellte die SNB den Bericht in gedruckter Form vor, ein Moment, der die Diskussion sofort auf zwei Themen lenkte: die Widerstandsfähigkeit der Banken und neue Gefahren durch digitale Vermögenswerte. Aber Die Nationalbank kommt zum Schluss, dass ausstehende Kredite im Schweizer Kreditmarkt weiter gewachsen sind und dass die Hypothekarschulden der Haushalte auf einem hohen Niveau verbleiben.
Trotz dieses Umfelds hätten Stresstests für die inländisch orientierten Banken und für die UBS ergeben, dass die Mehrheit der Institute auch in relevanten Negativszenarien Verluste absorbieren könnte. Die SNB hebt hervor, dass sich die Profitabilität des Bankensektors 2025 insgesamt verbessert habe. Zugleich zeichnen sich zwischen den Bankkategorien deutliche Unterschiede ab: Inlandbanken verzeichneten wegen gesunkener Zinssätze eine leichte Eintrübung der Erträge.
Vor diesem Hintergrund unterstreicht die Nationalbank die Rolle vorhandener Kapital- und Liquiditätspuffer. Solche Puffer verleihen den Instituten nicht nur Stabilität, sondern sichern auch deren Kapazität zur Kreditvergabe, was für die Realwirtschaft wichtig sei, schreibt die SNB.
Die Nationalbank zieht Lehren aus der Credit-Suisse-Krise und unterstützt das vom Bundesrat vorgeschlagene Maßnahmenpaket zur Krisenprävention und -bewältigung. Und Die SNB spricht sich ausdrücklich für strengere Regeln in den Bereichen Liquidität und Kapital aus. Der Bundesrat hat am 22. April 2026 die vollständige Eigenmittelunterlegung ausländischer Bankbeteiligungen zuhanden des Parlaments verabschiedet. Pro forma-Berechnungen der Behörden und die Einbeziehung vorhandener Reserven legen laut Bericht nahe, dass die UBS aktuell über genügend Eigenmittel verfüge, um die vorgeschlagenen Anforderungen zu erfüllen.
Noch Die SNB wertet die Anpassungen als gezielte Reaktion auf die gestiegene Systemrelevanz der verbleibenden Grossbank nach der Krise.
Neu im Bericht sind ausführliche Warnungen vor Stablecoins. Die Nationalbank beschreibt das Risiko, dass das Versprechen, digitale Vermögenswerte jederzeit zum Nennwert umzutauschen, bei ungenügender Unterlegung zu Runs auf solche Tokens führen könne. In Krisensituationen könnten Stablecoins in direkte Konkurrenz zu Bankguthaben treten und damit Abflüsse aus dem traditionellen Bankensystem begünstigen. Zudem Die SNB hebt zudem die grenzüberschreitende Natur dieser Instrumente hervor: Fehlt eine internationale Koordination regulatorischer Massnahmen, können Emittenten in weniger streng regulierten Jurisdiktionen für Risiken in der Schweiz sorgen.
Gleichzeitig stellt die Nationalbank fest, dass eine vollständige Unterlegung mit sicheren, hochliquiden Vermögenswerten die Renditen der Herausgeber verringert. Daraus folgert der Bericht, dass die beste Ausgestaltung eines regulatorischen Rahmens komplexe Abwägungen erfordert zwischen Stabilität und Anreizen für Herausgeber.
Die SNB richtet den Blick auch auf Nichtbanken-Finanzintermediäre. Sie betont deren wachsende Bedeutung für das Schweizer Finanzsystem und führt derzeit eine systemweite Analyse durch, um zu bestimmen, welche Risiken von inländischen NBFI ausgehen. Aber Die Priorisierung der Arbeiten orientiere sich an der Bedeutung der einzelnen Gruppen und an der Verfügbarkeit belastbarer Daten.
Externes Umfeld und geopolitische Faktoren verschärfen die Lage, notiert die Nationalbank: der Konflikt im Nahen Osten, Spannungen im internationalen Handel und makroökonomische Unsicherheiten erhöhten die Herausforderungen für den Schweizer Finanzsektor. Insgesamt unterstützt die SNB die vorgeschlagenen Regulierungsverschärfungen, sieht in den vorhandenen Reserven und den Stresstestergebnissen die Grundlage für die Einschätzung, dass das System belastbar bleibt, betont aber zugleich signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Instituten und weitergehenden Analysebedarf bei Digital Assets und NBFI. Und Die SNB kündigt an, die Arbeiten zur Identifikation und Einschätzung der Risiken von NBFI fortzusetzen.
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Der Bundesrat hat am 22. April 2026 die vollständige Eigenmittelunterlegung ausländischer Bankbeteiligungen zuhanden des Parlaments verabschiedet; nun entscheidet das Parlament über das Paket. Die SNB kündigt an, die Arbeit zur Identifikation und Bewertung der Risiken von Nichtbanken-Finanzintermediären und digitalen Vermögenswerten fortzusetzen.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.