Bundesratsvorschläge zu schärferen Eigenmittelregeln könnten für die UBS einen zusätzlichen harten Kernkapitalbedarf (CET1) von rund 37 Mrd. USD bedeuten. Gleichzeitig meldete die Grossbank im 1. Quartal 2026 einen Nettogewinn von 3,04 Mrd. USD und übertraf damit die Analystenschätzungen; die Erträge stiegen auf 14,24 Mrd. USD bei einem Aufwand von 10,33 Mrd. USD, das bereinigte Kosten/Ertrags‑Verhältnis sank auf 70,2 %.

Starke Zahlen, über den Erwartungen UBS meldete für das erste Quartal 2026 einen Nettogewinn von 3,04 Milliarden US‑Dollar – rund 80 % mehr als im Vorjahr und deutlich über dem Konsens von etwa 2,43 Milliarden. Vor Steuern erzielte die Bank 3,84 Milliarden USD; bereinigt um Integrationskosten lag der Vorsteuergewinn bei 3,99 Milliarden USD (plus 54 % gegenüber dem Vorjahr). Wesentliche Kennzahlen im Überblick: - Erträge: 14,24 Mrd. USD (plus 13 %) - Aufwand: 10,33 Mrd. USD (weitgehend stabil) - Bereinigtes Kosten/Ertrags‑Verhältnis: 70,2 % Vermögensverwaltung zieht Neugeld an Im Kerngeschäft, der globalen Vermögensverwaltung, verzeichnete UBS einen Nettoneugeldzufluss von 37 Mrd. USD im Quartal. Die verwalteten Vermögen (AuM) fielen per Ende März auf 6'881 Mrd. USD gegenüber 7'005 Mrd. Ende Dezember – Ursache sind vor allem schwächere Märkte und Wechselkursbewegungen. Das Ergebnis zeigt, dass Kundengelder weiterhin zur UBS kommen, während Markt‑ und Währungseffekte das AuM‑Volumen drücken. Credit‑Suisse‑Integration: Einsparungen und Ausblick Die Integration der Credit Suisse bringt offenbar Kostenvorteile: Für das Berichtsquartal nennt UBS zusätzliche Einsparungen von rund 0,8 Mrd. USD; seit Beginn der Restrukturierung summieren sich die reduzierten Kosten auf 11,5 Mrd. USD. Das Ziel bleibt, bis Ende Jahr insgesamt 13,5 Mrd. USD weniger Kosten gegenüber 2022 zu erreichen. UBS‑CEO Sergio Ermotti bekräftigte, dass Aktienrückkäufe fortgesetzt werden sollen. Kapitalanforderungen und politische Debatte Parallel zur Berichterstattung läuft in der Schweiz eine Debatte über verschärfte Eigenmittelvorschriften. UBS geht davon aus, dass Vorschläge des Bundesrats einen zusätzlichen harten Kernkapitalbedarf (CET1) von etwa 22 Mrd. USD für das Stammhaus nach sich ziehen könnten; zusammen mit rund 15 Mrd. USD, die durch die CS‑Übernahme zusätzlich gehalten werden müssten, ergäbe dies circa 37 Mrd. USD zusätzlichen hartes Kernkapital. Die Debatte wurde auch politisch geführt; UBS verweist auf ihr diversifiziertes Geschäftsmodell und die globale Präsenz als Argumente. Risiken und Marktstimmung In der Quartalsmitteilung warnt UBS, die Risiken blieben erhöht, nennt aber keine neuen, konkreten Risikofaktoren im Quartalskommuniqué.

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UBS wies einen bereinigten Vorsteuergewinn von 3,99 Mrd. USD aus. Die Bank plant, Aktienrückkäufe fortzusetzen und peilt bis Ende Jahr Einsparungen von insgesamt 13,5 Mrd. USD gegenüber 2022 an; zugleich bleibt die Umsetzung der Bundesrats‑Vorschläge und der damit verbundene potenzielle zusätzliche Kapitalbedarf von rund 37 Mrd. USD ein zentrales Thema für die weitere Kapitalplanung.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.