Drei aktuelle Entwicklungen aus Slowenien sagen, wie Sie Ihr Fernseh- und Kulturprogramm dieses Wochenende planen sollten. Erstens boykottiert der slowenische öffentlich-rechtliche Rundfunk den Eurovision Song Contest und zeigt stattdessen die Sendereihe "Stimmen Palästinas", so tagesschau.de. Zweitens sorgte Slowenien sportlich für Aufsehen: Bei der Eishockey-WM in der Schweiz besiegte das Team Tschechien 3:2 nach Verlängerung, Marcel Mahkovec traf nach 74 Sekunden Overtime, berichtete SRF. Drittens führte Slowenien erstmals landesweit den "Tag des Lipizzaners" ein, mit zentralen Veranstaltungen im Gestüt Lipica, meldet vol.at. Für Sie heisst das: Entscheiden Sie, ob Sie Politik, Sport oder Kultur verfolgen wollen.
Drei einfache Fragen teilen das Publikum. Wollen Sie die politische Haltung eines öffentlich-rechtlichen Senders sehen? Wollen Sie Sportdrama live erleben? Oder interessieren Sie sich für eine kulturelle Tradition mit langer Geschichte? Für Sie ist die eine Entscheidung ausreichend. Wenn Ihnen Slowenien am Herzen liegt, planen Sie gezielt: Die eine Übertragung findet nicht statt, die andere ist live und unerwartet spannend, die dritte ist neu und national verankert.
Politik und Programm: der ESC-Boykott und "Stimmen Palästinas"
Der slowenische öffentlich-rechtliche Rundfunk hat entschieden, den Eurovision Song Contest dieses Jahr nicht zu übertragen. Laut tagesschau.de begründete Natalija Gorščak, Vorstandsvorsitzende des slowenischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Entscheidung damit, Israel als "Aggressorstaat" zu bezeichnen und aus dieser Sicht kein Land beim ESC gelten lassen zu wollen. Gorščak sagte gegenüber der Redaktion, dass die Teilnahme Israels und Äußerungen der israelischen Regierung zur Teilnahme die Entscheidung beeinflusst hätten. Sie wies zudem darauf hin, dass sich die slowenische Regierung nicht dazu geäussert habe.
Statt des Wettbewerbs sendet der Sender, so die Darstellung in tagesschau.de, eine Sendereihe mit dem Titel "Stimmen Palästinas", die Fragen des Zusammenlebens in Gaza und im Westjordanland thematisiert. Gorščak betonte nach dem Bericht, dass der Boykott sich gegen die Politik des israelischen Staates richte, nicht gegen das israelische Volk. Sie verwies zugleich darauf, dass der Sender jährlich in der Holocaust-Gedenkwoche Sendungen zum Holocaust ausstrahle.
In Ljubljana reagierte das Publikum gespalten. Laut tagesschau.de zeigten sich viele Menschen verständnisvoll gegenüber der Haltung des Senders. Andere äusserten Unsicherheit darüber, ob ein vollständiger Rückzug vom ESC nötig gewesen sei. Für Zuschauerinnen und Zuschauer ausserhalb Sloweniens heisst das konkret: Wer die offizielle slowenische Übertragung des ESC erwartet, wird an diesem Sender nichts finden. Die Alternative, die tagesschau.de nennt, ist die thematische Reihe "Stimmen Palästinas".
Sport und Kultur auf engem Raum: Eishockey-Überraschung und Lipizzaner-Tag
Während die Debatte um Medien und Politik läuft, sorgte die slowenische Eishockeynationalmannschaft bei der WM in der Schweiz für die vielleicht plakativste Nachricht. SRF berichtete, dass Slowenien im Auftaktspiel der Gruppe B Tschechien 3:2 nach Verlängerung besiegte. Marcel Mahkovec erzielte demnach nach nur 74 Sekunden der Overtime das Siegtor. Watson bestätigte das Ergebnis und bezeichnete den Erfolg als erste Überraschung des Turniers.
Den Berichten zufolge war es der erste Sieg Sloweniens in der WM-Eröffnungspartie und zugleich der erste Sieg überhaupt gegen Tschechien.
Die WM findet in Freiburg und Zürich statt. Am selben Spieltag verzeichnete das Turnier auch Kanadas 6:0 gegen Italien sowie weitere Gruppenspiele in Zürich, so die WM-Berichterstattung, die SRF und schweizerische Medien liefern. Für Zuschauer in der Schweiz ist das ein greifbares Ereignis. Wenn Sie Eishockey verfolgen wollen, sind die Spielpläne und Live-Übertragungen bei SRF und weiteren Schweizer Medien die direkte Adresse.
Parallel dazu hat Slowenien kulturell ein neues nationales Zeichen gesetzt. Laut vol.at wurde in diesem Jahr erstmals landesweit der "Tag des Lipizzaners" gefeiert. Das Gestüt Lipica wird in dem Bericht als der älteste Pferdezuchtbetrieb der Welt hervorgehoben. In Lipica finden Reitschulaufführungen nach Wiener Vorbild statt, und das Gestüt ist die zentrale Adresse für Lipizzaner-Traditionen in Slowenien.
Die Einführung des Ehrentags hat historische Bezüge. Vol.at erinnert daran, dass das Gestüt Lipica in der Vergangenheit Gegenstand bilateraler Auseinandersetzungen mit Österreich war.
Ende der 1990er-Jahre habe es Versuche gegeben, die Lipizzaner auf internationaler Ebene besonders zu schützen. Die neue landesweite Feier ist demnach nicht bloss eine Folkloreveranstaltung, sondern Teil eines langen, grenzüberschreitenden Erbes.
Für Sie als Zuschauerin oder Besucher heisst das konkret: Wenn Sie Kulturreisen oder -beiträge planen, prüfen Sie das Angebot im Gestüt Lipica. Für Berichterstattung und Features ist Lipica die zentrale Adresse, so vol.at. Aber für TV-Planung gilt: Der slowenische Sender zeigt nicht den ESC, SRF überträgt und berichtet über die Eishockey-WM, und lokale Kulturprogramme in Slowenien rücken die Lipizzaner in den Mittelpunkt.
Sie können also eine schnelle Entscheidung treffen. Wer das Stimmungsbild in Slowenien zum ESC sehen oder verstehen möchte, schaltet die Reihe "Stimmen Palästinas" ein, so tagesschau.de.
Wer Live-Sport und überraschende Ergebnisse sehen will, richtet den Blick auf die Eishockey-WM in Freiburg und Zürich, mit Berichten von SRF und Berichten in Schweizer Medien. Und wer eine kulturelle Geschichte plant, beginnt mit Recherchen und Programmen rund um das Gestüt Lipica, wie vol.at empfiehlt.
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Konkreter Schlusspunkt: Slowenien gewann das WM-Auftaktspiel gegen Tschechien 3:2 nach Verlängerung. Marcel Mahkovec traf nach 74 Sekunden Verlängerung, so SRF.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.