Ein nächtlicher Luftangriff könnte den neuen militärischen Leiter der Hamas im Gazastreifen, Mohammed Odeh, getötet haben. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz nannten Odeh einen der Drahtzieher des 7. Oktober 2023 und kündigten an, die Verantwortlichen weiter zu verfolgen. Unklar ist, ob Odeh tatsächlich getötet wurde; israelische Medien zitierten Sicherheitskreise mit der Einschätzung, die Wahrscheinlichkeit dafür sei hoch, die Hamas hat die Angaben zunächst nicht bestätigt. Medizinische Stellen im Gazastreifen meldeten mehrere Tote und Verletzte bei einem Angriff auf ein Gebäude in Gaza-Stadt, unabhängige Bestätigungen für Identität und Anzahl der zivilen Opfer gibt es bislang nicht.

Der nächtliche Angriff, den Israel nach eigenen Angaben auf Gaza-Stadt flog, zielte nach israelischer Darstellung auf Mohammed Odeh, der demnach kurz nach dem Tod seines Vorgängers die Führung des militärischen Arms der Hamas im Gazastreifen übernommen habe. In einer gemeinsamen Erklärung nannten Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz Odeh einen der Drahtzieher des Terrorüberfalls vom 7. Oktober 2023 und warfen ihm die Verantwortung für "die Ermordung, Entführung und Verwundung zahlreicher israelischer Bürger" vor.

Netanjahu und Katz erklärten in ihrem Statement weiter, Israel werde die Verantwortlichen des Angriffs vom 7. Oktober weiter verfolgen. Wörtlich hiess es: "Israel wird sie alle früher oder später fassen." Doch blieb offen, ob Odeh bei dem nächtlichen Schlag tatsächlich getötet wurde. Israelische Medien zitierten Sicherheitskreise mit der Einschätzung, es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit für seinen Tod. Die Hamas hat die Berichte zunächst nicht bestätigt.

Die israelische Armee hatte kurz zuvor den Tod des früheren militärischen Führers Iss al-Din al-Haddad bestätigt. Nach Angaben der Armee übernahm Odeh demnach die Leitung des militärischen Flügels im Gazastreifen kurz nach al-Haddads Tötung. Auch diese Personalie war von der Hamas nicht offiziell bestätigt worden. Damit bleibt vieles unklar: Namen und Rangfolge lassen sich nur mit den Angaben der israelischen Behörden rekonstruieren, unabhängige Verifizierungen fehlen.

Medizinische Stellen im Gazastreifen meldeten, bei dem Angriff auf ein Gebäude in der Stadt Gaza seien mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden. Berichte aus dem Gazastreifen schwanken in den Details.

Einige lokale medizinische Quellen sprachen von Toten und zahlreichen Verletzten, andere nannten einzelne Opfer. Zu diesem Zeitpunkt liegt keine unabhängige Bestätigung für die Identität der Getöteten oder für die Anzahl der zivilen Opfer vor.

Der Angriff steht in engem Zusammenhang mit dem Trauma vom 7. Oktober 2023: Bei den damals von bewaffneten Kräften aus dem Gazastreifen verübten Angriffen wurden nach offiziellen israelischen Angaben mehr als 1'200 Menschen getötet und 251 Personen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Die Angriffe lösten den langen und blutigen Konflikt aus, dessen Opferzahlen auf beiden Seiten hoch sind.

Nach Angaben der Hamas kamen in den folgenden Kriegsjahren zahlreiche Palästinenser ums Leben; diese Angaben unterscheiden nicht generell zwischen Kämpfern und Zivilisten.

Seit 2025 gilt offiziell eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Beide Seiten beschuldigen sich jedoch wiederholt, gegen die Vereinbarung zu verstossen. Der Schlag gegen einen mutmasslichen Führer der Hamas würde, falls die Tötung bestätigt wird, die anhaltende Dynamik der Vergeltungs- und Gegenvergeltungsakte fortsetzen. Zugleich bleibt die Frage, wie sich solche gezielten Angriffe auf die fragile Ruhe der offiziellen Waffenruhe auswirken.

Politisch ist die Attacke auch als Fortsetzung der israelischen Linie zu lesen, die Verantwortlichen für den 7. Oktober 2023 zu verfolgen.

Die öffentliche Rhetorik aus Jerusalem stellt die Aktion als Teil dieser fortdauernden Suche dar. Auf der anderen Seite zeigen die widersprüchlichen Angaben aus Gaza und die fehlende unabhängige Verifikation, wie schwierig es ist, belastbare Fakten aus einem Konfliktgebiet zu gewinnen.

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Netanjahu und Katz beendeten ihre Erklärung mit einer klaren Drohung: "Israel wird sie alle früher oder später fassen." Ursprünglich berichtet von Tagesschau.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt.